Wenn Glas Beton trifft

Das s/w Fotoprojekt Graustufe von Jan geht in die zweite Runde, im Monat Juli geht es um Glas und Beton. Das ist so sehr mein Thema, ich mag Linien, Architektur, Kontraste – daher vielen Dank für diese Aufgabenstellung

Du findest in Deiner Stadt, Gemeinde, Dorf oder in der Nähe bestimmt auch ein fotogenes Gebäude. Vielleicht lässt sich auch auf dem umliegenden Grundstück das eine oder andere Element fotografisch mit einbinden.

Gefunden: Raketenstation

Ich habe ganz bewusst nicht nur nach Architektur gesucht, sondern ganz gezielt nach den Komponenten Glas und Beton. Das heißt manchmal auch recherchieren, hier ist mein Vater auf die Idee der Location gekommen. Die ehemalige Raketenstation in Neuss ist ein absoluter Ruhepunkt, und auf dieser Raketenstation aus dem 2. Weltkrieg hat der japanische Architekt Ando der Lange Foundation ein ganz wunderschönes Gebäude erstellt, in dem Kunst-Ausstellungen gezeigt werden. Das Gebäude für sich ist in meinen Augen ein Kunstwerk.

Nachdem ich mein Auto geparkt hatte war ich fasziniert von dem Anblick, der sich mir bot. Es war auch zum Glück gar nicht voll, eher sehr leer. Ich mag es nicht gerne so voll beim Fotografieren. Wer sich für dieses Ausflugsziel interessiert, hier gibt es noch ein paar Infos rund um die Raketenstation und die benachbarte Museumsinsel. Das Fotografieren wird dort nur eingeschränkt geduldet, auf der Raketenstation befindet man sich im offenen Gelände, ein Stativ ist trotzdem generell nicht erlaubt. Ich habe mich im Vorhinein bei dem zuständigen PR-Kontakt informiert.

Der Architekt Tadao Ando ist bekannt für seinen minimalistischen Stil, der gerne mit Wiederholungen arbeitet. Der Sichtbeton hat Löcher, s.g. Rödellöcher, sein Markenzeichen.

Ein erfolgreicher Vormittag mit tollem Wetter und einer außergewöhnlichen Location. Ich würde hier gerne mal abends fotografieren, aber so ohne Stativ….


 

  1. Wow, wow und wow! Das ist in meinen Augen und aus meinem Gedächtnis raus der beste Beitrag (fotografisch) den ich bisher bei Dir gesehen hab. Wundervolle Blickwinkel und Perspektiven, ein knackiges S/W nach dem anderen! Perfekte Kontraste. Du hast alles aus diesem wunderbaren Gebäude rausgeholt und die Aufgabenstellung ganz großartig umgesetzt. Mindestens 2 Daumen hoch für diese fotografische Höchstleistung… TOP!

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    1. Oh… Danke, Markus. Das freut mich wirklich sehr, dass dir die Bilder so gut gefallen. Das ist genau mein Thema, und das Wetter war toll, das Gebäude für sich ein Hammer.

      Und ich bin ja noch dabei mich zu entwickeln, wir hatten das Thema ja neulich schon mal 😉 Mit jeder Aufgabe wachse ich und lerne dazu.

      Liebe Grüße, Bee

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  2. Das ist ja ein interessantes Objekt! Architektektonische Kunst oder künstlerische Architektur. Das ist ein sehr schöner Beitrag zum Thema und klasse in Szene gesetzt. Da ich schon zwei mal auf der Museumsinsel Hombroich war, muss ich mir wohl demnächst mal die Raketenstation vornehmen. Wie sehe, lohnt es sich.

    LG, Georg

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    1. Ganz genau, Georg. Kunst in jeder Hinsicht, vielen Dank für deine netten Worte. Die Raketenstation liegt separat, neben der Museumsinsel, mein erstes Mal dort und ich bin echt begeistert. Die Station ist auf jeden Fall einen Besuch wert, wobei es sehr weitläufig ist dort.

      Liebe Grüße, Bee

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  3. Das ist einfach so ein schönes Projekt – mein Beitrag ist auch schon fertig getippt und wartet nur noch darauf, am 23. online gehen zu dürfen 😉

    Das Gebäude ist wirklich ein Kunstwerk, da kann ich dir einfach nur zustimmen. Schade nur, dass man dort nicht so viel fotografieren kann, wie man möchte. Wobei das natürlich verständlich ist…

    Das kleine Bild in der zweiten Reihe der Collage links gefällt mir irgendwie am besten 🙂 Aber ich muss dir einfach mal sagen, dass alle klasse sind und richtig stimmig zusammen wirken!

    Liebe Grüße

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    1. Vielen Dank, Tabea. Und ja, das ist ein echt schönes Projekt, mir macht das großen Spaß und die Themen liegen mir bis jetzt sehr 🙂 Das tolle Gebäude ist natürlich an sich ein Traum, da kann man ja kaum was falsch machen beim Fotografieren.

      Ich freue mich auf deinen Beitrag, am 23. komme ich auf jeden Fall bei dir gucken 🙂

      Liebe Grüße, Bee

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  4. Das ist ja ein tolles Gebäude. Da hat Dein Vater aber eine echt gut Idee gehabt. Jetzt hast Du Kunst um Kunst fotografiert und Kunst draus gemacht 🙂

    Ist ja schon spannend, wie jemand aus dem Nato-Kriegszeug was Schönes macht. Hab schon oft davon gehört, bin aber noch nie da gewesen. Vielleicht sollte ich das mal ändern 🙂

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    1. Die Location lohnt sich für dich, ganz sicher. Recht einsam, so mitten im Feld alles, schöne Gebäude, wilde Blumen. Auf der Raketenstation erahnt man schon, welche Gebäude eventuell noch übrig geblieben sind aus der Militärzeit, ich bin mir aber nicht sicher.

      Mein Vater kennt einiges an Locations, die sich lohnen. Der Vorteil eines Vaters, der Künstler ist 🙂

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  5. Liebe Bee,

    die Bilder finde ich wirklich ganz stark! Ein perfektes Motiv für Schwarzweiß und perfekt umgesetzt. Sehr schön 🙂

    Liebe Grüße
    Sarah

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    1. Liebe Sarah,

      Herzlichen Dank, das freut mich sehr. Ohne das tolle Gebäude wären die Bilder nur halb so gut. Ich war echt begeistert, als ich das Museum in Sichtweite hatte.

      Das Graustufe Projekt gefällt mir 🙂

      Ganz liebe Grüße, Bee

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  6. Eine ganz interessante Architektur
    so Clean wird das ganze beruhigend
    Eine echte Architektonische Kunstwerk …
    und ein Tolle Beitrag von Dir

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    1. Vielen Dank. Die Beruhigung konnte ich spüren, da es total ruhig dort war. Das Glas ermöglicht es der Umgebung eine Symbiose mit dem Museum einzugehen, eine tolle Location für Architekturfans 🙂

      Das Cleane, das du ansprichst ist ein Muss für die perfekte Inszenierung des Gebäudes. Eine echte Entdeckung.

      Liebe Grüße, Bee

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  7. Tolle Bilder,liebe Bee ! Du hast die Ruhe und die Gradlinigkeit des Gebäudes schön eingefangen . gut gefällt mir auch der nasse Vordergrund beim ersten Bild.

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    1. Herzlichen Dank, liebe Patricia. Da freue ich mich, dass sich die Ruhe in den Bildern zeigt. Diese Raketenstation ist wirklich ein Ruhepol, versteckt und auch nur spärlich besucht, was ich zum einen schade finde, zum anderen genieße ich die Ruhe beim Fotografieren.

      Liebe Grüße, Bee

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  8. Liebe Bee,

    ich bin absolut beeindruckt. Das Gebäude wirkt ja fast surreal und etwas „out-of-space“. Die Fotos sind brillant – nicht nur schwarz-weiß ein echter Augengenuss.

    Liebe Grüße

    Rosa

    Antworten

    1. Liebe Rosa,

      vielen Dank, ja in der Tat ein sehr ungewöhnliches Gebäude, absolut beeindruckend. Und in Farbe ebenfalls unschlagbar schön. Es war auch ein ganz toller Tag, viel blauer Himmel, aber auch ein bisschen heiß. Wir sind jetzt auf der Suche nach etwas ähnlichem…

      Liebe Grüße, Bee

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    1. Herzlichen Dank, Paleica. S/W ist schon speziell, gerade in Bezug auf die Bearbeitung. AUf jeden Fall eine tolle Location 🙂

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    1. Herzlichen Dank, ein schönes Projekt für mich, ich mag klare Formen sehr gerne. Ich hoffe es geht so weiter 🙂

      Liebe Grüße, Bee

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  9. Ganz stark! Sowohl die Geschichte als auch die Architektur des Gebäudes sind sehr interessant. Deine Bilder fangen den Minimalismus sehr schön ein.
    Tolle Umsetzung.

    Liebe Grüße, Jörg

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    1. Herzlichen Dank, Jörg. Das Gebäude ist ein Hammer, so unberührt im Nichts. Ganz toll, ich war noch nie da und werde sicherlich noch einmal hinfahren. Denn sowohl die Raketenstation als auch die Museumsinsel haben eine echte Vielfalt an Bauten.

      Liebe Grüße, Bee

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  10. Hi Bee,

    ein gelungener Artikel zum Thema. Das Gebäude ist wirklich ein tolles Ausflugsziel und schaut auf deinen Bildern echt einzigartig aus.

    lg clemens

    Antworten

    1. Hi Clemens,

      herzlichen Dank. Ein echt schönes Thema und dazu das tolle Gebäude. Das war den kleinen Ausflug wert 🙂

      Liebe Grüße, Bee

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  11. Ich liebe Minimalismus! Und die Bilder sind perfekt getroffen. Vielen Dank fürs zeigen und die Mühe die dafür auf Dich nimmst. LG Jan

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    1. Danke, Jan. Ich mag es auch gerne so schnörkellos. Es hat richtig Spaß gemacht 🙂

      Liebe Grüße, Bee

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  12. Traumhafte Fotos!
    Respekt!
    „Glas13“ mit dem raffiniert eingefangenem „FOUNDATION“ finde ich sehr stark.

    Und was dieses blöde Stativverbot angeht: Das schreit nach Tarnklamotten und Guerilla-Fotografie! 😀
    Ich würde mich für ein Ablenkungsmanöver an der Nordseite zur Verfügung stellen, während du von Süden her einfällst und die Fotos machst. *lol*

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    1. Oh… vielen Dank. Ich war nie auf der Museumsinsel, mein Vater sagte, da fahren wir hin, da wirst du fündig. Ich war total begeistert von der Stiftung und der Idee einer solchen „Insel“, das ist wie versteckt inmitten von Feldern. Keine Menschenmassen, ein Traum. Da werde ich nochmal hinfahren, denn ich habe viele Gebäude noch gar nicht gesehen, da wir nur im Bereich der Raketenstation waren. Be prepared;)

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