Was bin ich?

Ein paar mir nahestehende Blogger wissen, dass ich mir momentan Gedanken um den Blog mache.

Ich denke, dass viele Blogger, die schon etwas länger dabei sind, eine Entwicklung durchmacht haben. Man startet mit einem Thema, einer Idee und merkt, im Laufe der Zeit entwickelt sich eine Leidenschaft, der man intensiver nachgehen möchte. Und das möchte man natürlich auch mit den Lesern teilen – seine Leidenschaft.

Genau das habe ich ja schon mal durchlebt, habe aktiv einen Beautyblog geschrieben und darüber gemerkt, dass Beauty sicherlich ein schönes Thema ist (im wahrsten Sinne des Wortes), aber ich schreibe einfach gerne über das, was ich erlebe, was ich koche, daher stellte ich den Beautyblog ein. Und die neue Alltags-Auslegung war super, und dann schrieb ich mir für das Jahr 2016 auf die Fahne endlich meine Kamera kennenzulernen und bessere Fotos zu machen. Und das ist eine echte Leidenschaft geworden.

….und jetzt stehe ich ratlos da

Was für ein Blog bin ich? Bzw was für einen Blog schreibe ich? Ich habe mir die letzten Monate genau angeschaut, es sind fast nur noch Fotobeiträge und ein bisschen Food. Food ist im Prinzip ja sehr nah an der Fotografie dran – ohne gute Fotos ist das Rezept nicht wirklich ansprechend.

Für einen Fotoblog gibt meine Festplatte einfach nicht genug her (so denke ich zumindest). Für jeden Post mache ich Fotos und das ist manchmal gar nicht so einfach. Gute Bilder sind zeitaufwändig und kreativ ist man nicht auf Knopfdruck. Paleicas Magische Mottos sind toll, schöne Aufgaben, eine aktive Gemeinde um das Projekt. Unser eigenes Projekt „see the bigger picture“ ist von den Aufgaben her schon nicht ohne, aber es macht richtig Spaß. Doch ich merke, von richtigen Fotografen bin ich weit entfernt, daher denke ich: Ich bin keine Fotobloggerin. Für mich hat das Wort Fotoblog eine qualitative Konnotation. Es kommt in meinen Augen nicht darauf an viele Bilder rauszuhauen, sondern etwas Gutes zu zeigen. Kann ich das bedienen?

Aber was gibt es hier sonst noch? Food, im Herzen bin ich ein Foodie, ich liebe die Food-Fotografie. Der Alltag ist ein bisschen auf der Strecke geblieben. Gerne stelle ich Serien vor, doch da ich eigentlich nur noch streame, ist es fast unmöglich an Bildmaterial zu kommen.

Und jetzt ihr – helft mir mit eurem Input

Gibt es etwas, dass euch hier nicht gefällt, was ihr vermisst? Warum kommt ihr zu mir auf den Blog? Was ist mein Blog in euren Augen?

Vielen Dank für eure ehrlichen Worte


 

  1. „Und das möchte man natürlich auch mit den Lesern teilen – seine Leidenschaft.“

    Jeder fängt mal irgendwann an zu Fotografieren. Die Leidenschaft kannst Du teilen. Das Besser werden kommt mit der Zeit. Lernen ist ein Weg. Braucht Zeit und Erfahrung. Ich habe zu Anfang Bücher gelesen und gedacht, dass werde ich nie kapieren – alles böhmische Dörfer. Ich habe sie später noch mal gelesen und da waren sie die Verbindungen und das Verständnis für die Zusammenhänge. Das geht nicht von Heut auf Morgen. Gib der Sache Zeit. Gib DIR Zeit. Auch sowas kann man teilen.

    „Für einen Fotoblog gibt meine Festplatte einfach nicht genug her“

    Oh – darum machen sich andere nicht so Gedanken und bloggen einfach drauflos. 😉 Es ist gut, dass Du Dir darüber Gedanken machst. Musst Du aber nicht. Ist ja gut, dass Du eine gesunde Einstellung hast. Ja und meine Bilder früher habe ich gezeigt, damit mir jemand meine Fehler aufzeigt. Ich habe unscharfe Bilder gehabt und dachte sie sind scharf, nur weil sie schärfer waren als mit der Kamera davor. Der Austausch hat mir viel gebracht.

    „Gute Bilder sind zeitaufwändig und kreativ ist man nicht auf Knopfdruck.“

    Teil 1 stimmt nicht – Teil 2 stimme ich Dir zu. Vielleicht muss Teil 2 einfach da sein – ohne Druck, damit Teil 1 so von der Hand geht. Man muss gute Bilder nicht planen sie passieren auch.

    „Doch ich merke, von richtigen Fotografen bin ich weit entfernt, daher denke ich: Ich bin keine Fotobloggerin.“

    Ja ich bin von wirklich guten Fotografen auch weit entfernt. Dennoch ist es mein Blog und ich blogge einfach. Warum muss DEIN Blog anderen gefallen? Hallo???!!! Wenn sie zahlen würden – ja klaro dann bin ich Dienstleister – aber ich frage doch bei meinen persönlichen Aufzeichnungen nicht andere, ob ihnen das gefällt und verändere mich dann zum Gefallen dieser? Hallo!? Natürlich dürfen sie ihre Meinung zu den Fotos schreiben. Ehrliche Kritik ist immer positiv. Davon kann ich viel lernen. Jeder der mag darf schauen kommen – da freue ich mich – aber ich mache es in erster Linie für mich!

    Einen Blog halte ich für einen Austausch zum Lernen als nicht gerade tauglich. Dafür gibt es zu viele von der Wattebäuschchenfraktion, die nur Likes für sich und ihre Blogs wollen. Es gibt Fotocommunities – aber auch da sind oftmals wieder die Wattewerfer vertreten. Wenn du Glück hast, findest Du Leute, die Dir ehrlich was zu Deinen Bildern sagen. Aber auch das sind oft selber Fotografen die nicht objektiv kritisieren. Sie helfen Dir aber und Du musst selber lernen von dem was da an Kritik ankommt zu nehmen oder deinen Weg weiter zu gehen. Kritik ist für mich ein Angebot und kein Muss zur Veränderung. Man kann sehr viel daraus mitnehmen.

    Deine Fotos sind gut. Du fängst doch gerade erst an. Ich bin schon auf Fotoblogs getroffen, die haben so viel mit Fotografie zu tun wie Bruschetta mit Griechenland. Mach doch einfach so weiter. Mach, was DIR Spaß macht. Versuche bloß nicht Dinge zu tun um anderen zu gefallen. Wenn Du einen Blog machen willst – mach ihn. Grün, Rot, Gelb oder Türkis oder wie auch immer. Wem es gefällt, der kommt wieder – jou und die anderen? Mut zur Lücke – man kann nicht jedem gefallen.

    Ich lerne seit 6 Jahren – mein Tempo – meine Fotos – viel Kritik – anhören – drüber nachdenken – neues ausprobieren. Kritik zu anderen Bildern lesen – da ist man nicht selber so betroffen 😉 Einigen bin ich ehrlich dankbar – da habe ich so viel gelernt – meine ich wenigstens 😉 – andere wiederum – ich wiederhole mich – Zellstoff und so, s.o. 😉 Das was andere denken muss nicht das sein, was für dich richtig ist. Austausch bringt Ideen, Veränderung – du musst Dich nicht dem Anpassen. Wichtig ist es Du selber zu bleiben. Der Weg ist das Ziel – er wird sich verändern. Genau das hast du geschrieben – Veränderungen – aber der Weg an sich wird bleiben. Mal hat man Lust zu laufen – mal weniger. Jou und dann bleibt man einfach mal sitzen und schaut sich um und geht weiter, wenn man denkt, dass man weitergehen möchte. Pausen darf man sich gönnen.

    „Es kommt in meinen Augen nicht darauf an viele Bilder rauszuhauen, sondern etwas Gutes zu zeigen.“

    Ja, das sehe ich auch so – Klasse statt Masse. Aber ich muss nicht versuchen an Fotografen ranzureichen, wo ich keine Chance habe mitzuhalten. Jeder hat mal klein angefangen. Wenn man danach geht, dann darf man gar nichts zeigen. Wobei ich aber auch denke – alles zeigen ist auch nicht gut. Nein, nein – ein gewisses Niveau darf schon sein.

    „im Herzen bin ich ein Foodie, ich liebe die Food-Fotografie“

    Ja, dann solltest Du das tun, was Dein Herz oder Bauch Dir sagt. Du schreibst doch selber, was Du liebst, was Dir am Herzen liegt. Ich habe anfangs nur Makros gemacht – näher, noch näher und noch näher. Irgendwann war ich es leid – Abwechslung muss sein. Ich liebe Makros immer noch – aber anders. Der Weg verändert sich – man nimmt immer was mit – und man sollte immer das tun, was man mit dem Herzen tut.

    Sei immer Du selbst und liebe was Du fotografierst – bleib authentisch – dann brauchst du keine Nische zu suchen – Du bist Du – das ist mehr als genug. Und die Antwort auf die Frage: Was bin ich?, sollte lauten „glücklich mit meinem Hobby“.

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    1. Liebe Birgit,

      erst einmal ganz ganz lieben Dank für deine so ausführliche Antwort. Auf genau so etwas hatte ich gehofft.

      Unterm Strich möchte ich meine Leidenschaft teilen, alleine durch deine Hilfe bin ich enorm weit gekommen und habe so viel gelernt. Es geht gar nicht so darum, dass es anderen gefallen soll, ich möchte Leser, die gerne kommen und kommentieren, weil das Thema sie anspricht oder vielleicht auch nicht. Ich blogge für mich, aber ich möchte das nicht alleine machen, ich suche über meinen Blog den Austausch. Und ich glaube auch, dass dies nicht wirklich funktioniert. Ich suche kein: „super, toll gemacht“ und das lese ich von dem Kommentierenden auf ganz vielen Blogs, das enttäuscht mich.

      Ich tendiere dazu, mich etwas unter Druck zu setzen, Fotos zeigen zu müssen. Wie gesagt, ich habe keine gut gefüllte Festplatte. Ich möchte mich entwickeln und lernen und mich dabei aber nicht unter Druck setzen. Der Spaß und die Freude sind für mich sehr wichtig. Ich bin leider ein Marketing-Mensch und denke immer noch an so etwas wie Marktpositionierung etc 😉

      Und ich bin glücklich mit meinem Hobby!!! Vielen Dank für diese konstruktiven Worte.

      Liebe Grüße, Bee

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      1. Ich möchte mich Birgits Aussage anschliessen.
        Genau so ist das!

        Ich selbst bin 2008 beim Googeln über einen Blog gestolpert, der davon berichtete, wie er seine gerade erstandene Eigentumswohnung renovierte. Seitenweise Posts über die Geschichten, die er erlebte. Mir war die Bloggerszene bis dahin total unbekannt und ich amüsierte mich königlich über den Typen hinter dem Blog.
        Niemand kommentierte bei ihm. Ich bin mir sicher, dass ausser seiner Freundin niemand seine Posts las.
        Irgendwann -nach Wochen- bewunderte ich seine Beharrlichkeit und begann bei ihm zu kommentieren.
        Es begann eine virtuelle Freundschaft und irgendwann stellte ich fest, dass er ein Windows-Fan war und Apple total blöde fand.
        ICH empfand das aber genau andersherum. 😀
        Eine Zeit lang zogen wir uns in den Kommentaren auf seinem Blog mit dieser Windoofs-Apple-Sache gegenseitig auf.
        Mittlerweile fand ich dieses Bloggen sehr witzig und eröffnete einen eigenen Blog. Das Thema lag ja auch schnell auf der Hand – ich wollte einen Blog über Apple eröffnen. (2008 gab es davon noch nicht sooo viele)

        Wir besuchten uns gegenseitig auf unseren Blogs und aus seinem Blog wurde langsam ein Anti-Apple-Blog und aus dem Renovierungs-Blogger wurde das „Windowsbunny“ und aus mir der „Applejünger“, der unbarmherzig gegen Windoofs, Windoofs-User und besonders über das Windowbunny herzog. 😀
        Wir polarisierten bewusst und einige Leser haben sich auch schwer an uns gerieben – aber egal, wir beide hatten immensen Spaß und unsere Leser offensichtlich auch.

        Warum ich dir den Roman schreibe?
        Es ist scheißegal worüber du bloggst, das Wichtigste ist, du machst es gerne. Dann kann man auch gerne etwas (oder sogar sehr schräg :-D) schräg sein, deine Leser werden dich mögen.

        Liebe Grüße, Aj

        PS: Ich habe über Nila zu dir gefunden. 🙂

      2. Vielen Dank für deinen Roman, Aj 😉 ich bin übrigens auch ein Apple-Fan, ich habe mir vor 2 Jahren einen iMac gekauft und möchte nie wieder einen Windows-Rechner haben.

        Manchmal bricht der Marketingmensch in mir durch und ich analysiere, dieses Grübeln ist manchmal gut und manchmal nicht so. Die vielen Kommentare haben mir geholfen, ich möchte auf keinen Fall aufhören zu bloggen, es ist ein sehr schönes Hobby neben der Fotografie. Manchmal fragt man sich trotzdem, ist man auf dem richtigen Weg?

        Liebe Grüße, Bee

      3. *yay*

        Ich möchte dir zu deinem ausgezeichnetem Geschmack gratulieren! 😀
        Schade, dass ich schon in Blogger-Rente bin, sonst würde ich das dem Windowsbunny auf die Nase binden. :mrgreen:

        Ich habe übrigens auch immer gerne fotografiert, nur leider ließ mir der Job nie genügend Zeit, der Leidenschaft entsprechend nachzugehen.

        Aber wenn du gerne einen in die Food-Fotografie einsteigen würdest, mach das doch!
        Es gibt zwar schon ein paar Food-Blogs, aber die sind schon fertig.

        Wie wäre es denn mit:

        Bee – auf dem Weg zur ernstzunehmenden FoodBloggerin 😀

        Du könntest von Anfang an in die Materie einsteigen, deine Leser könnten an deinen Erfahrungen teilhaben* und miterleben wie du dich weiterentwickelst.

        *Ich weiß aus eigener Erfahrung wie scheiß-schwer es ist gute Food-Fotos zu machen und ich fände es wahnsinnig spannend – solltest du dich dazu entschliessen- an deinen Erfahrungen teilzuhaben.

      4. Nie mehr wieder Windows, ich hätte nie gedacht, dass ich so überzeugt bin 🙂

        Ich arbeite nur Teilzeit, aber habe auch Familie mit allem Drum und Dran, daher ist die Zeit für die Fotografie auch begrenzt, aber es macht mir viel Spaß und ist etwas für einen kreativen Menschen, wie mich.

        Food ist eines meiner Themen hier, aber so richtig ein Food Blog, die Zeit habe ich einfach nicht. Es ist aufwändig zu kochen, zu drapieren bzw. zu dekorieren, zu fotografieren und gerade Stillleben sind arbeitsintensiv. Daher muss es bei ab und zu ein Gericht oder Rezept bleiben. Ich koche sehr gerne, aber ich esse das Gekochte auch genauso gerne 😉 Bald gibt es hier wieder ein Rezept, mal sehen, was du sagst.

        In den begleitenden Texten versuche ich auch immer zu sagen, dass ich in der Entwicklung bin – fotografisch. Ich bin dabei mit einer bloggenden Freundin (es war ihre Idee) etwas zu entwickeln, das dieses thematisch aufgreift. Ich freue mich über den Austausch und das Feedback zu dem, was ich hier zeige.

  2. Also abe damit … :9
    Geht ja….

    Moin Bee,
    hmmmm….. Zunächsteinmal sollte man immer das tun, was man selbst am Liebsten mag, ungeachtet was Andere sehen wollen oder auch nicht. Deinen Blog sehe ich nicht als *Fotoblog* wie du ihn beschreibst.
    Sondern als einen Blog, der spaß hat an der Fotografie! Nicht um *Knipsfotos* zu zeigen, sondern als Jemand der auch mal mit seinem Können über den Tellerrnand hinausschaut und sich weiterentwickeln möchte. Nicht jeder der Fotograf ist, macht deswegen auch NUR gute Bilder. ( Ein Fotograf sagte mal, wenn er EIN gutes Foto PRO JAHR macht, auf das länger als drei (?? – ich glaube es waren drei Sekunden…) Sekunden geschaut wird, ist es schon mehr als er erwarten kann/könnte.) Du hast dir doch alles offen gelassen was du auf deinem Blog zeigen möchtes (siehe deinen Blog-Namen.) Ist dir nach einem Beitrag zur Food-Fotografie, oder mal nach einem Beauty Thema, dann mach es doch. Ich persönlich finde reine Food, Style oder Beauty-Blogs eher uninteressant. Für mich sehen sie alle gleich aus… (langweilig, weil irgendwie Emotionslos). Ich selbst mag die Foodfotografie auch, aber letztendlich kaufe ich mir lieber ne Kochzeitschrift in der ich *Blättern* kann.) Wobei man auf Food-Fotos noch kritischer schaut als auf andere Fotothemen. Das setzt in meinen Augen noch mehr KÖNNEN voraus. Schwierig sich da in der Masse abzusetzen. Ich wollte dir nun nicht den Spaß nehmen, an der Food-Fotografie. Ich habe nur gerade Das geschrieben, wie mir mein Plappermäulchen gewachsen ist… Danach hattest du ja gefragt… 🙂 Für mich ist die Fotografie auch eine Leidenschaft geworden, aber ich will und kann mich nicht mit Fotografen messen sonder will einfach Momente festhalten und sie so gut wie mir Momentan möglich darstellen. Einfach weil ich Freude daran habe.
    Ich wünsche dir einen schönen Start in die Woche!

    Liebe Grüße zu dir sende,
    Britta

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    1. Liebe Britta,

      ich könnte auch nie meinen Blog mit Beiträgen füllen, die mich eigentlich gar nicht so interessieren. Schön, dass du das sagst, dass mein Blog die Freude an der Fotografie reflektiert, denn das möchte ich transportieren 🙂

      Genau, der Blogname, ich hatte schon überlegt ihn zu ändern, aber ich kann mich davon nicht trennen, weil ich ihn so passend finde. Einen reinen Foodblog schaffe ich zeitlich nicht, da ich arbeite und Kind, Haushalt etc habe. Ich mag die Rezepte, die ich zeige und möchte das auch nicht aufgeben, weil es mir wirklich Spaß macht. Aber eben nicht als Hauptthema, Foodfotografie ist Fummelei und man hat neben dem Kochen gut zu tun mit Dekorieren etc., manchmal fehlt mir dafür auch die Geduld 😉

      Weil ich das Fotografieren lerne, fühle ich mich einfach nicht zugehörig und definiere mich nicht als Fotoblogger. Was ok ist, nach den vielen tollen Kommentaren, genau so eine Offenheit, wie du sie hier zeigst, mag ich. Ich möchte gerne Leser, die gerne kommen und sich mitteilen möchten, egal was hier im Angebot ist. Herzlichen Dank, ein schöner Kommentar!

      Liebe Grüße, Bee

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  3. Ansonsten stimme ich Seh -N-Sucht zu! Das kommt mit der Zeit.
    Ich bin 57 und habe auch gerade erst vor zwei Jahren angefangen zu Fotografieren und freue mich wie *Bolle* wenn ich wieder ein Stück begriffen habe oder mehr verstehe wie Dies oder Das funktioniert.
    Da findet man endlich mal Gleichgesinnte, die nicht die Programm-Automatik benutzen) und dann stellen sie sich in Frage… tzzzzzzzzz :o)

    Antworten

    1. Ich habe vor einem guten Jahr angefangen und finde, dass ich mich echt entwickelt habe. Mein Startproblem war, dass ich es nicht geschafft habe, die Kamera manuell zu steuern. Ich habe mir eine neue Kamera gekauft und sofort funktionierte es, ich bin heute wirklich gut unterwegs und freue mich darüber. Ganz wunderbar das Thema Fotografie

      Antworten

  4. Leider kenne ich dich und deinen Blog noch nicht lange genug, um dir wirklich einen Rat zu geben. Ich finde grandios, was Birgit geschrieben hat! Ich persönlich mag mich mit meinem Blog gar nicht so auf ein spezielles Thema festlegen. Wer deinen Blog mag, wird immer wieder kommen. Nie wird man es allen recht machen können. Grundsätzlich sollte man zunächst auf die eigene innere Stimme hören…Das Leben ist voller Verpflichtungen, Bloggen als Freizeitbeschäftigung sollte deshalb in erster Linie Spaß machen…LG Lotta.

    Antworten

    1. Hallo Lotta,

      ich denke, dass ich das suche, was ein Blog nicht wirklich leisten kann – proaktiven Austausch. Es geht – wie Birgit sagt – viel darum, ein Kommentar von mir und dafür einen Kommentar von dir. Ein Super oder Toll suche ich gar nicht so, sondern mehr ein: warum gefällt es oder auch nicht. Und du sagst es, ich möchte den Spaß daran nicht verlieren, denn ich mag es sehr zu bloggen und auch zu fotografieren …. und auch zu kochen 😉

      Liebe Grüße, Bee

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  5. Liebe Bee,

    höre auf Deinen Bauch. Du kannst ihm ja noch ein wenig Zeit lassen. 😉
    Wie Du weißt bin ich ein Freund von Gemischtwaren-Blogs, wenn das Sortiment nicht zu groß wird und dann die Gefahr besteht „billigen“ Ramsch zu verkaufen.

    b.t.w. Ich komme (auch) (momentan noch etwas still), weil Du kein Profi im eigentlichen Sinne bist beim Fotografieren, wobei ich natürlich noch lange nicht mit Deiner Qualität Schritt halten kann. Weil ich toll finde, was Hobby-Knipser bildlich festhalten können.

    Wo auch immer die Themenfahrt hingeht, Hauptsache, es macht Dir Freude.

    LG Hans

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    1. Lieber Hans,

      Fotografie ist eine Leidenschaft geworden, die ich gerne teilen möchte. Ich merke nur, dass ich mich unter Druck setze damit, und das raubt mir etwas den Spaß. Ich möchte den Weg zeigen, den ich begehe, was ich gelernt habe, meine Gedanken dazu 🙂 In den letzten 24h habe ich gelernt mich in Bezug auf Nische oder thematische Auslegung frei zu machen, das fällt mir als Marketing-Mensch schwer.

      Vielen Dank für deinen Kommentar

      Herzliche Grüße, Bee

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  6. liebe bee, wir sitzen da in einem sehr ähnlichen boot. ich bin für mich zu dem schluss gekommen, dass der episodenfilm letztendlich einfach ein persönlicher blog ist, in dem es um meine gedanken- und gefühlswelt geht, die immer iregndwie in zusammenhang mit bildern steht. ich glaube, dass das schubladendenken gar nicht notwendig ist und dass ein blog ohnehin immer lebt und sich bewegt und verändert und das kann er besser, wenn man ihn nicht durch ein label einschränkt.

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    1. Liebe Paleica, das ist eine sehr schöne Mischung: persönliche Texte und Bilder in Kombination. Ich machte mir Gedanken, weil die letzten Monate fast nur Fotografie-Beiträge online gegangen sind und ich fühle mich nicht als Fotoblogger, das ist eine andere Liga. Ich zeige meine Bilder sehr gerne und freue mich über Feedback. Die Texte dazu brauche ich auch, das bin ich. Ohne Text kann ich nicht. Du hast Recht, ein Label schränkt ein, und genau das will ich nicht. Ich möchte frei sein, mache mir als Marketer aber schon Gedanken, wenn ich Beiträge poste, die mal außer der Reihe sind und dann kaum Anklang finden.

      Ich bin die lernende Fotografin, die gerne kocht 😉

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      1. ich kenne diese gedanken nur zu gut, das ist wohl eine branchenkrankheit 😉 aber man darf nicht vergessen, dass das hier ausdruck unserer person ist und sinn und zweck das mitteilen und kreativ-sein-können ist. und das lässt scih nicht labeln. es kommt und geht und wie es ihm gefällt.

      2. Du sagst es, eine Brachenkrankheit. Ich bin immer noch dabei einen neuen Weg zu definieren, mir schwebt da etwas vor, mal sehen wie es wird. Momentan stehe ich kreativ auf dem Schlauch 😉

  7. Ach ja – diese Gedanken über den Blog, irgendwie kommt auch mir das bekannt vor…
    Angefangen habe ich ja damals mit Fotos und kurzen tagebuchartigen Einträgen über Treffen mit Freunden. Und dann kamen so allmählich mehr Gedanken und sowas hinzu… darüber habe ich auch nie nachgedacht. Ob ich Rezepte und DIY mit in meinen Blog integrieren sollte, wusste ich aber lange Zeit nicht und beides fühlt sich immer noch nicht 100%ig normal an, obwohl ich beides sehr mag. Dafür kommen mir Post, wie ich sie in den Anfängen online stellte, heute minderwertig vor. Wer braucht denn bitte zwei fast schon unterdurchschnittliche Bilder mit 3 Sätzen über die langweilige Schule, das Wetter und das Reiten?

    Dass du allerdings all deine Leidenschaften mit deinen Lesern teilen willst, finde ich sehr schön. So versuche ich das auch zu handhaben, denn mein Blog soll mich zu 100% widerspiegeln 🙂
    Deine Beauty-Blogger-Vergangenheit war mir gar nicht bekannt (oder ich habe es verdrängt?). Da gefällt mir aber deine jetzige Ausrichtung viel besser, denn mit Beauty habe ich gar nichts am Hut…

    Für mich bist du aber doch ein bisschen wie eine Fotobloggerin, denn deine Fotos sind immer sehr gut – wirklich sorgfälltig ausgewählt, mit Konzept geschossen und mit Können bearbeitet 🙂 Außerdem inspierenen mich deine vielfältigen Ideen sehr – und das macht dich meiner Meinung nach sogar zu einem wirklich guten Fotoblogger!

    Food finde ich immer schwierig als alleiniges Blogthema, weil man dann gefühlt gar keine Rezepte mehr zwei Mal kochen kann (muss ja was neues für den Blog geben) und ständig nur das Set aufbaut, statt einfach das Essen zu genießen. Und dein Problem mit den Serien kann ich gut nachvollziehen – eine Idee hätte ich da aber: Mach doch eine kleine Zeichnung / Kritzelei von den Charakteren / der Handlung / einer Szene und scann die ein. Muss ja nicht toll aus sehen… aber vielleicht muss dann jemand schmunzeln?

    Also vermissen tue ich bei dir gar nichts, denn dein Blog hat Persönlichkeit und Abwechslung und inspiriert! Auf deine neuen Posts klicke ich also, weil ich dich mag und bisher nie enttäuscht wurde. In eine Kategorie würde ich dich aber nicht stecken wollen… aber am ehesten wohl in die Fotoblogger-Sparte. Oder vielleicht doch eher das, was man „Lifestyle“ nennt?

    Liebe Grüße

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    1. Die Gedanken trage ich jetzt schon seit mehreren Wochen mit mir rum und mussten mal raus 🙂 Man entwickelt sich als Blogger, es entstehen neue Leidenschaften und man selbst verändert sich ja auch. Persönlichkeit is key, nichts Austauschbares, dafür gibt es zu viele Blogs.

      Der Beautyblog war mein Start in die Welt des Bloggens, der mir vieles beigebracht hat. Zum einen herrscht in der Beauty-Szene ein Konkurrenzkampf, den ich überhaupt nicht gemocht habe. Aber ich habe gelernt ein Layout zu entwickeln, was zu mir passt, Posts zu schreiben, Fotos zu machen. Es war übrigens ein Beautyblog vor dem Hintergrund der Verträglichkeit von Produkten bei Rosacea. Mein Herz für die Fotografie startete mit der Produktfotografie von Cremes etc.

      Fotografie ist auf dem Blog ja auch momentan das Hauptthema, wobei ich jetzt sage: ich bin lernende Fotografin. Ich habe an mich einen hohen Anspruch, der mich zwar antreibt, mir aber auch Stress machen kann, weil er mich unter Druck setzt.

      Wenn ich Serien-Charaktere zeichne gibt es nicht nur Schmunzler, es wird sicherlich laut gelacht. Ich habe zeichnerisch gar kein Talent, leider!

      Ich bedanke mich für deine ausführlichen Worte, sehr schön, wenn man sieht, dass es doch Leser gibt, die einem wirklich ehrlich etwas sagen können. Finde ich toll.

      Liebe Grüße, Bee

      Antworten

  8. Liebe Bee,

    ich kann nachvollziehen, dass du mit der Ausrichtung deines Blogs haderst. Das macht jeder Blogger sicherlich von Zeit zu Zeit. Man fragt sich, ob man die Schwerpunkte ändern, neue Rubriken einführen oder ob man generell Themen anders angehen sollte, denn man will ja Leser an sich binden bzw. neue hinzugewinnen. Als Literatur- und Filmbloggerin, die allerdings noch nicht so lange bloggt, versuche ich auch ständig, Features zu verändern und ansprechender zu gestalten.

    Auf der anderen Seite soll Bloggen Spaß machen. Du solltest über die Dinge schreiben, die dich interessieren und beschäftigen. Es ist ja schließlich dein Blog, und er sollte authentisch sein. Wenn dich Food-Fotografie interessiert, dann widme dich diesem Thema. Das heißt ja nicht, dass du danach nicht mal ein Buch rezensieren, von einer Lesung berichten oder schöne Frühlingsfotos posten kannst. Der Titel deines Blogs ist „myeverydaylife“, und somit hast du alle Möglichkeiten.

    Liebe Grüße

    Rosa

    Antworten

    1. Liebe Rosa,

      Vielen Dank für deine Worte. Ich möchte auf keinen Fall etwas auf dem Blog veröffentlichen, dass mir nicht zu 100% gefällt. Ich nehme auch nur noch an Aktionen teil, die mich wirklich interessieren bzw. reizen. Ich tausche mich gerne über die Kommentare mit den Lesern aus, das ist für mich das Wichtigste. Und manchmal ist das schwer, wenn man Bilder zeigt. Ich bleibe bei Bildern und Food, werde vielleicht den Bereich Alltag wieder mehr bedienen, es muss auch passen, ich will nicht zwanghaft eine Sparte bedienen müssen 🙂

      Liebe Grüße, Bee

      Antworten

  9. Liebe Bee,
    ich liebe kleine aber feine und vor allem vielseitig gefüllte „Gemischtwaren“, hier natürlich als Blog-Shop gemeint. Ich mag es, immer wieder etwas Neues zu entdecken, eine spezielle Festlegung (sorry) langweilt mich recht schnell. Spannende Fotos, interessante und inspirierende Texte, anregende Food-Fotos, egal, ich mag es abwechslungsreich.
    Wir verändern uns doch stetig und ständig, warum also sollte ausgerechnet „Dein Blog“ immer gleich bleiben.
    Ich hoffe Du verstehst, was ich ausdrücken möchte.
    Jedesmal freue ich mich, wenn ich Deinen Blog besuche und etwas Aufregendes oder Entspannendes, etwas Majestätisches oder Leckeres, etwas Nah betrachtet oder per Rundum-Blick entdecke.
    Alltäglich oder Extravagant, egal, Hauptsache lebendig und lebensbejahend.
    Herzlichste Grüße
    moni

    Antworten

    1. Liebe Moni,

      Das ist sehr lieb von dir. Ich finde auch Bildbeiträge brauchen begleitende Worte, die Texte sind für mich wichtig, weil ich gerne mitteile, was ich mir für Gedanken gemacht habe. Ich werde weiterhin mehrere Themen auf dem Blog haben, denn Foodfotografie ist in meinen Augen etwas Tolles. Und lebensbejahend, das bin auf jeden Fall, ich versuche meine Leidenschaft zum Ausdruck zu bringen. Es gibt Phasen, da zweifle ich an dem Konstrukt und frage mich, interessiert das denn überhaupt. Ich blogge für mich, aber auch für einen Austausch mit den Lesern 🙂

      Herzliche Grüße, Bee

      Antworten

  10. Liebe Bee,
    ich beantworte dir jetzt alle deine Fragen…. – nein, doch nicht….
    Aber ich kann dir antworten, dass mich deine Blogbeiträge in meinem Feedreader meistens dazu animieren vorbei zu schauen.
    Wenn ich mir deine letzten Blogbeiträge anschaue, sehe ich mehr Foto als Food.

    Ich bin der Meinung: „Mach doch was du willst, ist ja dein Wohnzimmer hier und wir kommen zu dir zu Besuch.“
    Ich werde auch bei Food vorbei schauen, obwohl ich keine Food-Blog abonniert habe. Aber ich koche gerne und gute „Food-Bilder“ finde ich dann doch auch sehr ansprechend.

    Von mir aus kann es hier so wie gehabt weitergehen, aber Veränderungen bringen immer wieder Neugierde und unerwartetes. Und das ist doch das Salz im leben, das Unerwartete.

    Viele Grüße Jürgen

    Antworten

    1. Lieber Jürgen,

      Ich freue mich sehr, dass gerade du dich meldest. Die stillen Leser sind schwer zu erreichen, daher Danke, dass du mir dein Feedback gibst 🙂

      Ja, es war viel Foto in den letzten Monaten, Food nicht ganz so, das möchte ich wieder ein bisschen mehr zeigen, denn ich koche sehr gerne und versuche oft neue Rezepte. Ich habe zwischendurch schon mal die Lust thematisch was ganz anderes zu veröffentlichen, doch da kommt eher wenig Feedback, das nimmt mir (ganz ehrlich) dann schon die Begeisterung.

      Eins kann ich zu 100% sagen, es wird hier kein Fashionblog werden 😉

      Liebe Grüße, Bee

      Antworten

  11. Liebe Bee
    Ich würde dem Blog, so wie du ihn jetzt führst treu bleiben. Von ALLEM etwas. Wenn du gerne fotografierst oder auch mal über Food bloggst -> Thats it. Mach es. Es ist dein Blog. Und er braucht jetzt kein bestimmtes Thema.
    Man kann auch mit Fotografie und dazu eigenen Gedanken wunderschöne Artikel schreiben (siehe Paleica)
    Bleib dir und deinen Gedanken treu.
    Ich komme immer gerne zu dir.Und egal wofür du dich im Endeffekt entscheidest, es muss DIR Freude bereiten.
    Liebe Grüße
    Nila

    Antworten

    1. Liebe Nila,

      Vielen Dank. Ich denke manchmal, dass eine eindeutige Auslegung besser ist, also ein reiner Monoblog. Aber ich behalte es jetzt so wie es ist, versuche jedoch eine Mischung hinzubekommen, die alle Themen berücksichtigt. Da ich lernende Fotografin bin, möchte ich schon meine Entwicklung zeigen und Fotografie wird wahrscheinlich weiterhin das größte Thema bleiben, da ich viel Herzblut investiere. Und darum soll es ja hier gehen 🙂

      Ich muss manchmal nur laut denken 😉

      Ganz liebe Grüße, Bee

      Antworten

  12. Ich denke, du hast schon viel Input erhalten.
    Aber wer mich kennt weiß, ich kann meine Klappe nicht halten: Schreib über das was dich begeistert und interessiert. Und wenn wieder ein Review über einen Lippenstift kommt – dann ist das eben so! Dieses Nischen-Finden ist doch eher was für Leute, die mit ihrem Blog kommerziell durchstarten wollen.

    Ich persönlich klicke mich gerne durch Gemischtwaren-Blogs. Vor allem, wenn der Schreiberling mir sympathisch ist – es ist also nicht die Frage nach dem „Was bin ich“, sondern „Wer bin ich“.

    Antworten

    1. Cool, Christiane, vielen Dank. Manchmal stecke ich in einer Krise, dann kommt der Marketing-Mensch in mir hoch, eine Spirale 😉 Ich möchte kommerziell nicht durchstarten, aber ich möchte schon die Leser erreichen, weil ich den Austausch suche.

      Wer bin ich, das ist gut. Transportiert mein Blog, wer ich bin? Dann wäre er etwas anders, glaube ich. Ich bin dabei eine Mischung aus Text und Bildern zu finden.

      LG Bee

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  13. Liebe Bee,

    danke für Deinen Bericht. Ich kann Dich sehr gut verstehen. Von der Sache her geht es mir ähnlich. Jedes Mal, wenn die Zugriffe auf die Artikel explodieren, dann denke ich: Jetzt hast Du das Thema gefunden. Dann haben Artikel aus der ähnlichen thematischen Ecke gar keine Resonanz. Ich denke, Du solltest Dich nicht entmutigen lassen und es genießen, solange Du noch mit Deinem Blog experimentieren kannst. Wir wollen ja alles Spaß haben mit unseren Blogs. Klar freuen wir uns über viele Leserinnen und Leser. Ich denke, Qualität geht vor Quantität, da hast Du Recht, wenn Du sagst, dass Du etwas Gutes zeigen willst. Mir gefällt das Layout und der griffige Titel Deiner Webseite. Kannst ruhig mehr schreiben, auch zu allen möglichen Themen. Mit und ohne Fotos. Ich stöbere gerne in solchen „Gemischtwarenläden“. Irgendwann wird sich daraus Dein Thema ergeben. Da bin ich sicher. Du wirst es an der steigenden Resonanz merken. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg und Mut zum Experimentieren und bleib Dir treu. Und bin jetzt um so mehr gespannt, wie sich Dein Blog weiter entwickelt. Viele Grüße aus Karlsruhe.

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    1. Hallo Daniel und vielen Dank!

      Ich hinterfrage mich gerne, auch meinen Blog. Ich fotografiere wirklich gerne, bin aber nicht souverän und erfahren, möchte aber meinen Weg zeigen und meine Leser an dieser Entwicklung teilhaben lassen. Dann reitet mich so eine Idee wie mit den Hörbüchern, das kommt scheinbar gar nicht gut an. Man sieht es an den Zahlen. Was mich (als Marketing-Mensch) zu der Schlussfolgerung bringt, dass jemand, der vielleicht für Rezepte und Fotos zu mir kommt nicht auch an Büchern interessiert ist. Für eine Buchrezension brauche ich recht lange, das geht mir nicht leicht von der Hand, da hinterfrage ich diese Arbeit schon. Trotzdem werde ich weiterhin mal Themenversuche starten, da der Blog ja mich repräsentiert. Und bei mir ist immer was los 🙂

      Momentan suche ich einen neuen Weg um Text und Bilder zu kombinieren. Aber so richtig bin ich noch nicht zu einem Ergebnis gekommen.

      Nochmals vielen Dank und LG Bee

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  14. Liebe Bee,

    du hast ja nun schon ganz viel Feedback erhalten – was ich übrigens ganz toll finde und dir auch zeigen sollte, dass du mit dem, was du machst, schon jetzt auf dem absolut richtigen Weg bist. Sonst würden die Menschen nicht immer wieder hierher kommen – und erst recht nicht so umfassend kommentieren.
    Ich bin da ganz auf Christianes Seite: Es geht um den Menschen hinter dem Blog, weniger um die Nische.
    Denn ich denke ebenfalls, dass Nischenblogs (die sich allzu sehr spezialisiert haben) irgendwann langweilig werden – sei es, weil der Content irgendwie immer um ein Thema kreist, das man irgendwann nicht mehr hören bzw. lesen kann oder weil dem Schreiberling nichts mehr einfällt, was er gerade dazu noch Spannendes zu sagen haben könnte.
    Das, was gute Blogs (und das schließt auch erfolgreiche mit ein) am Leben hält, ist meiner Ansicht nach vor allem die Persönlichkeit und das Herzblut dahinter. Man muss sehen, dass du liebst, was du tust – und wenn sich da eine Entwicklung abzeichnet, dann ist das für uns Leser*innen doch noch viel spannender zu beobachten!

    Ich habe zum Beispiel rein mit Food angefangen (obwohl ich erst jetzt so langsam in den Mous komme, wo ich mich nicht mehr für meine Food-Fotos schäme) und habe nach und nach mein Spektrum erweitert – einfach, weil ich gemerkt habe: Hey, ich bin nicht nur Food. Und wenn ich etwas anderes vermittle, ist das schlicht unauthentisch – und das merken die Leser*innen, denn das schlägt sich früher oder später in Lieblosigkeit nieder.
    Aktuell denke ich beispielsweise darüber nach, noch nachhaltiges Interior in den Blog zu integrieren – einfach, weil mich das aktuell stark beschäftigt.

    Von daher auch von mir das Plädoyer: Mach‘, was dir Freude bereitet! Nicht mehr und nicht weniger. 🙂

    Liebe Grüße und die besten Wünsche
    Jenni

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    1. Herzlichen Dank, liebe Jenni. Ja, Persönlichkeit ist das A und O beim Bloggen. Ich bemühe mich sehr meine Gedanken in jedem Beitrag zum Ausdruck zu bringen. Ich hoffe, dass meine Leser meine Leidenschaft spüren. Ich suche über den Beitrag einen Raum für Gespräche und Meinungen 🙂

      Ich erinnere mich an deine Entwicklung und das gehört in meinen Augen auf den Blog, man entwickelt sich halt und möchte die neuen Themen mit den Lesern teilen. Auch ganz besonders was meine Ernährung angeht, habe ich eine Entwicklung durchmacht. Gerade stecke ich wieder in einem Ernährungsthema fest, dazu wird es bald einen Post geben 😉 Deine Bilder sind übrigens wirklich sehr gut, Jenni.

      Herzliche Grüße, Bee

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  15. Liebe Bee,
    da stellst du uns Fragen, di du eigentlich nur selbst beantworten kannst. (-; Meistens ist es einfach so, dass man etwas Zeit braucht, um das heruaszufinden, was das Richtige für einen selbst ist. Du kannst nur andere begeistern mit dem, was du machst, wenn du genau das tust, was deiner Leidenschaft entspricht. Anscheinend ändert sich das gerade, und das ist ja auch gut so. Also lass dir einfahc etwas Zeit in deinem Prozess und dann wird sich das herauskristallisieren, was dein Weg ist! Liebe Grüße von Caro

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    1. Liebe Caro,

      Vielen Dank, ja so ein bisschen Umbruch. Obwohl der große Umbruch schon hinter mir liegt. Die vielen Kommentare haben mir geholfen, dass zu tun, was mein Bauch mir so sagt 🙂 Ich dachte halt, eine genauere Auslegung spricht die Leser mehr an, aber scheinbar kommt eine Mischung aus mehreren Themen gut an.

      Liebe Grüße, Bee

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  16. Liebe Bee,

    diese Fragen, die du dir stellst, sind völlig normal. Jeder Blogger, der sich weiterentwickeln möchte stellt sie sich früher oder später.

    Ich fand eigentlich die Idee, dass du dich mehr mit dem Thema Fotografie auseinandersetzt und uns hier mitnimmst, deine Erfahrungen teilst und uns Tipps gibst, eigentlich ganz toll. Vielleicht findest du hier doch noch einen Weg dieses Thema zu verwirklichen.

    Aber am meisten mag und lese ich deine Foodbeiträge. Von mir aus kannst du hier gerne noch viel mehr machen und uns inspirieren 🙂 Mich, und sicherlich auch viele andere, würde es sehr freuen.

    Liebe Grüße
    Mimi

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    1. Liebe Mimi,

      Ich habe so eine Phase gehabt, in der ich Zweifel hatte, ob der Inhalt auf dem Blog auch den Lesern gefällt. Ich habe durch die Neuauslegung einige Leser verloren, natürlich auch neue dazu gewonnen. Andererseits finde ich es wichtig, dass sich der Blog entwickelt, so wie ich mich auch 🙂

      Food bzw Rezepte wir immer ein Teil dieses Blogs bleiben, ich koche für mein Leben gern und freue mich sehr, dass es Leser wie dich gibt, die Spaß an meinen Rezepten haben.

      Ich habe mich auch entschieden, Fotografie, Food und ein bisschen Alltag – so bleibt es hier!

      Ganz liebe Grüße und ein schönes Wochenende, Bee

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      1. Das hört sich doch super an liebe Bee. So wie ich dich kenne und auch einschätze wird du es zauberhaft meistern. Mit deinem Talent zu schreiben und deinem Auge für schöne Bilder wirst du uns noch ganz viele tolle Posts liefern 🙂

        Liebe Grüße
        Mimi

      2. Sehr lieb von dir, liebe Mimi. Ich versuche gerade einen Weg zu finden Bilder mit Worten zu verbinden, so eine Art Mood Board mit Bildern und Text. Mal sehen, wie mir das so gelingt. Auf jeden Fall ist es eine Perspektive 🙂

        Herzliche Grüße, Bee

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