Vorweihnachtszeit

Es ist fast Mitte Dezember.

Die Weihnachtsvorbereitungen laufen auf Hochtouren. Montags arbeite ich nicht, da nehme ich mir vor, mich ein bisschen auszuruhen, eigentlich ein klassischer Tag zum entspannen. Also nachdem ich meine Tochter zur Schule gebracht habe und noch schnell eingekauft habe, frühstücke ich in Ruhe (ein wahrer Luxus). Sitze im Wohnzimmer mit meinem Tee und schaue in den Garten, doch dabei kommen mir dann Gedanken an Geschenke. Gehe schnell im Kopf durch, was wer bekommt und wo ich es kaufe bzw. bestelle. Dabei fällt mir ein, dass ja Dienstag das Weihnachtskonzert stattfindet, in dem meine Tochter singt. Ist das weiße Oberteil gewaschen? Die Patentante kommt auch zum Konzert, schnell nochmal dran erinnern, dass wir um 18h15 an der Kirche sein müssen.

Aus Angst, ich habe noch mehr vergessen, werfe ich einen schnellen Blick in meinen Planer. Ja, die Woche hält einiges für uns bereit – neben meinem kleinen Job Dienstag und Donnerstag vormittags: Friseur (Mama und Tochter), das besagte Weihnachtskonzert, 2 Arzttermine, Weihnachtsfeier mit der Firma, Redaktionssitzung, Frühstücksverabredung mit einer befreundeten Mutter….

Ich nehme mir fest vor JETZT kümmere ich mich um die Geschenke. Also werde ich das meiste online bestellen, obwohl ich es dieses Mal eigentlich nicht so machen wollte. Super, ein Punkt weniger auf der Liste! Geschenkpapier habe ich noch reichlich, aber was ist mit Anhängern? Die habe ich letztes Jahr doch noch selbst gemacht. Egal, nicht zu perfektionistisch sein, ein bisschen Improvisation tut auch gut. Also doch noch ein klein wenig Entspannung für den Tag.

Auch wenn es vor Weihnachten immer stressig zugeht, liebe ich diese Zeit, wenn die Spannung bei meiner Tochter steigt, die Vorfreude von Tag zu Tag größer wird und die Weihnachtstage greifbarer werden. Am Wochenende backen wir oft Plätzchen, und wenn wir dann nachmittags Kaffee trinken (mit den frischen Plätzchen) malen wir uns aus, wie schön es wird, wenn bald die Familie zusammen kommt und erinnern uns daran, was letztes Jahr so alles passiert ist. Und wenn dann unser Familientannenbaum gekauft ist und geschmückt im Wohnzimmer steht, ist Weihnachten da. Erschöpft freuen wir uns dann, dass es wieder einmal geklappt hat, alles rechtzeitig gekauft, eingepackt und gekocht.

Also von mir aus kann Weihnachten kommen  –  obwohl ich noch einiges zu tun habe…


 

  1. Ich lese in Blogs ja sehr gerne den ersten Post. Oft liest man dann sowas wie „Hallo Bloggerwelt, da bin ich!“

    Aber du steigst ja glatt mittendrin und ohne einleitende Worte ein. 😀
    Daraus schließe ich, dass du schon vorher einen Blog hattest?

    Antworten

    1. Ich lese in Blogs ja sehr gerne den ersten Post. Oft liest man dann sowas wie „Hallo Bloggerwelt, da bin ich!“

      Aber du steigst ja glatt mittendrin und ohne einleitende Worte ein. 😀
      Daraus schließe ich, dass du schon vorher einen Blog hattest?

      Edit (5 Minuten später): Habe gerade dein „That´s me“ gefunden. Damit hat sich meine Frage oben erledigt! 😀

      PS: Ein schönes Headerbild hast du da. (Auch wenn es Düsseldorf ist :-P) Ist das von dir?

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      1. Das Bild ist von Birgit http://seh-n-sucht.de, sie hat mir diesen Header gemacht. Ich hatte nie ein Bild im Header und irgendwann war die Zeit da und ich tauschte mich mit ihr aus und sie hat mir diesen tollen Header gemacht. Sie macht tolle Bilder 🙂

    2. Ja, genau. Ich schrieb vorher einen Beautyblog und bin nach diesem kurzen Ausflug zu diesem Blog hier zurückgekehrt, der mal mein Erstling war, aber eher Bloggen unter dem Radar war.

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