Unsere Adventskalender

Nicht jeder hat einen, aber wir haben ein Kind und haben so mindestens einen Adventskalender im Haus. Marc möchte unsere Adventskalender sehen…. Auf diese nette Blogparade bin ich durch Sarah aufmerksam geworden, die einen prallen Monatsrückblick mit einigen interessanten Links veröffentlicht hat.

Diese Parade läuft bis zum 06. Dezember, ein paar Infos gibt es hier:

Es gibt soooo viele Adventskalender zu kaufen und ich bin gespannt, wie euer Adventskalender aussieht.

Welcher Adventskalender schmückt euer Heim? Habt ihr einen Kalender oder gleich mehrere, vielleicht einen für daheim und einen fürs Büro? Setzt ihr eher auf gekaufte Ware oder bastelt ihr selbst einen Kalender für euch oder einen lieben Menschen?

Mögt ihr Kalender mit Schokolade oder seid ihr mehr der Gutschein-Freund? Wie sieht es aus mit den Rubbellos-Kalendern? Ist das eine Alternative? Oder habt ihr einen von den Bierkasten-Adventskalendern bei Euch daheim, um Euch den Feierabend (oder schon morgens das Frühstück?) zu versüßen?

Zu Adventskalendern kann ich einiges berichten. Ich zeige erst einmal die beiden, die wir dieses Jahr im Einsatz haben und reflektiere ein wenig über das, was ich schon so alles an den Wänden hängen hatte und nicht nur das.

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Dieses Jahr bei uns im Einsatz

Dieser von meiner Tochter hergestellte (mit ganz viel Liebe und Kreativität) hängt über einem Highboard und jeden Morgen machen wir gemeinsam ein neues Türchen auf. Unter den schön bemalten Türchen ist ein weiteres kleines Bildchen zum Thema Weihnachten. Meine Tochter macht diesen Kalender seit Jahren, immer ihren Fähigkeiten entsprechend. Meine Eltern bekommen übrigens auch einen solchen.

Vielen Dank, mein Schatz – dein Adventskalender ist für uns immer wieder ein Traum!

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Meine Tochter wünschte sich einen Adventskalender mit Schokofüllung und dieses Jahr gab es einen von Lindt. Bei uns gibt es fast nichts Süßes, daher verstehe ich ihren Wunsch nach einem Schoko-Kalender, den sie dann auch genießen soll.

Als unsere Tochter noch kleiner war, gab es immer Adventsbücher mit 24 Geschichten zum Vorlesen, dieses Jahr gab es in Anlehnung daran ein Buch mit dem Titel: Dies ist kein Adventskalender: 24 + 7 Ideen, wie man den Dezember übersteht. Sie ist ziemlich begeistert.

Und das gab es schon bei uns

Der absolute Härtefall eines Adventskalenders war ein selbstgemachter. In einem Bastelladen habe ich eine kleine Adventsstadt gekauft, jeder Tag ein eigenes Häuschen. Ganz süß, er war aus bunter Pappe, wirklich lieb bedruckt. Wir packten aus und dann kam das große ABER. Nichts war vorgestanzt oder ähnliches, alles musste ausgeschnitten werden. Jedes Häuschen war reichlich verziert mit Leitern, Hausnummern etc….Mein Mann und ich haben bestimmt 6 Abende daran gesessen und für jeweils mindestens 3 Stunden daran sehr konzentriert gebastelt. Wir waren so stolz als wir unsere schnuckelige Adventsstadt fertig hatten.

Wir hatten diverse Modelle von Adventskalendern, die man immer wieder befüllen kann – mit kleinen Schublädchen. Aber so eine Variante gefiel unserer Tochter nicht so wirklich. Ich glaube, dass wir die komplette Palette an Playmobil-Kalendern bereits hatten (sind jetzt natürlich nicht mehr angesagt). Diverse Spielkalender standen ebenfalls schon im Kinderzimmer u.a. einer von Ravensburger mit kleinen Spielen – der mir sehr gut gefallen hat.

Advent-Bücher

Die besten der oben erwähnten Adventskalender-Bücher bzw Vorlesebücher rund um Weihnachten möchte ich hier gerne vorstellen. Als unsere Tochter 4 Jahre alt war, haben wir ihr aus Merope, das Sternenkind vorgelesen. Eine zauberhafte Geschichte, wunderschön illustriert. Eine absolute Empfehlung für jüngere Kinder. Was auch sehr schön war, aber schon deutlich anspruchsvoller ist von Jostein Gaarder, Das Weihnachtsgeheimnis. Eine Geschichte, die zeitlich rückwärts arbeitet hin zur Heiligen Nacht und der Geburt Jesus‘ in Bethlehem. Es ist zwar kein dickes Buch, aber aus Astrid Lindgrens Wir Kinder aus Bullerbü gibt es einen Auszug zu Weihnachten – ein Klassiker. Ganz wunderbar ist auch das Buch Es ist ein Elch entsprungen, übrigens gibt es auch eine Verfilmung (sehr gut) dieses Buchs.

Weiterhin eine schöne Adventszeit und habt einen kuscheligen Nikolaus-Tag.


 

  1. Der selbst gebastelte Kalender ist ja süß, der ist richtig liebevoll gestaltet.

    Wir haben dieses Jahr gar keinen, ist uns gestern mal ganz erschrocken aufgefallen. Irgendwie haben wir es total verschwitzt einen zu kaufen. Hm, muss ich halt so jeden Abend was Süßes essen.

    LG Thomas

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    1. Mensch, Thomas – zum Glück hast ja du eine Lösung für das Problem des nichtvorhandenen Kalenders gefunden 😉

      Meine Tochter gibt sich da immer unglaublich viel Mühe und sie ist dann sehr stolz, wenn er endlich fertig ist. Er bekommt auch immer einen sehr guten Platz.

      Liebe Grüße, Bee

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  2. Wow, tolle Ideen und Umsetzungen. Ich hab dieses Jahr auch zum ersten mal einen Kalender für meine Kids gebastelt. War anstrengend, aber ich war echt zufrieden mit meinem Ergebnis. Und den Kindern gehts ja sowieso eher um den Inhalt 😉
    PS – Deine Mail beantworte ich Dir spätestens morgen 😉

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    1. Danke, Markus. In der Tat interessiert meine Tochter auch heute nur noch die Schokolade in ihrem Kalender. Vielleicht kommt auch noch die Phase, dass auch der Kalender an sich interessant wird. Ich sage nur die Advents-Stadt, mir tun heute noch die Finger weh 😉

      Ich freue mich auf deine Antwort. Herzlichen Dank.

      Liebe Grüße, Bee

      Antworten

  3. Liebe Bee,

    der Kalender von Eurer Tochter ist wirklich toll! Das sind wirklich die schönsten Kalender 🙂

    Erschrocken war ich ja ein bißchen über die Tatsache, dass es jetzt schon Adventskalender mit „digitalen Überraschungen“ gibt. Da frage ich mich wirklich, ob sowas sein muss. Mein Beitrag dazu kommt auch noch 😉

    Liebe Grüße
    Sarah

    Antworten

    1. Liebe Sarah,

      ich freue mich jedes Jahr über diesen handgemachten Kalender meiner Tochter, sie gibt sich so viel Mühe damit.

      Oho… digitale Inhalte, da habe ich noch gar nicht von gehört. Ich bin sehr gespannt, was du in deinem Beitrag zu berichten hast. Ich mag sehr gerne die mit den Bildchen hinter den Türen, so wie wir das als Kind hatten 🙂

      Liebe Grüße, Bee

      Antworten

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