Pasta – (Ein)Topf

Lange gab es hier kein Rezept mehr und Food fotografiere ich doch so gerne, daher gibt es heute ein schnelles, leckeres Gericht. Alles in einem Topf: One Pot Pasta.

Seit Entdeckung ein Dauerbrenner

Entdeckt habe ich dieses Gericht vor einem guten Jahr mal auf Pinterest, eine hervorragende Inspirationsquelle für neue Gerichte. Das Original-Rezept ist schon anders als unsere Variation, aber ich nenne gerne meine Quellen.

Beim ersten Mal staunten wir alle über dem Topf (sehr kritische Blicke) und dachten, das wird nichts werden. Zum Glück wurden wir eines Besseren belehrt, es wurde was – nämlich super lecker. Seitdem ist das Gericht eines unserer Favoriten. Die og Mengen reichen übrigens für 4 Portionen.

So machen wir es

Die Hähnchenbrust wird gewürfelt und ungefähr eine halbe Stunde bevor ich anfange zu kochen drücke ich mehrere Knoblauchzehen in das fertig geschnittene Fleisch. Das Hähnchenbrustfilet gare ich in Olivenöl in einem mittelgroßen Topf, so dass es gerade gar ist, danach gebe ich Schmand oder Creme Fraiche dazu.

Direkt danach die Pasta, der Einfachheit halber in der Mitte gebrochen und dann ein knapper Liter Hühnerfond. Bei mittlerer Hitze muss man schon mal umrühren, nicht so sehr am Anfang, aber wenn das Gericht fast fertig ist und die Flüssigkeit stark eindickt, bitte rühren!

Fertig ist es, wenn die Pasta gar bzw weich ist (da gehen die Geschmäcker ja etwas auseinander), bei uns ist es eine knappe halbe Stunde. Sollte die Pasta noch zu hart sein und die Flüssigkeit wird knapp, dann kann man noch etwas dazugeben, vielleicht eine Tasse Wasser oder Brühe. Kurz bevor ich das Gericht serviere wird eine Handvoll Parmesan untergehoben. Fertig! Genießen kann man dann richtig tolle, cremige Pasta!

Manche Rezept-Neuentdeckungen sind Volltreffer und manche eher nicht, wir lieben dieses Gericht.

Probiert ihr auch gerne neue Rezepte aus bzw stöbert nach neuen Gerichten? Was ist eure Entdeckung im letzten Jahr gewesen?


 

  1. Liebe Bee,

    oh, wie lecker!!!

    Für ein neues Pasta-Rezept bin ich immer zu haben. Das sieht nicht nur sehr köstlich aus, das Rezept scheint auch wirklich einfach zu sein, was bei mir immer ein ganz wichtiger Aspekt ist.

    Ich werde es auf jeden Fall ausprobieren.

    Liebe Grüße

    Rosa

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    1. Vielen Dank, liebe Rosa.

      Ja, es ist wirklich einfach und wir lieben es. Man kann auch durchaus variieren, je nachdem wie man gerne würzt – wie lieben Knoblauch! Viel Spaß beim Nachkochen 🙂

      Liebe Grüße, Bee

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  2. Das liest sich ja wirklich lecker und einfach ist es dazu auch noch. Die Bilder lassen mir das Wasser im Mund zusammen laufen. Ich glaube das probiere ich mal aus 🙂

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    1. Ich versuche hier einfach Gerichte vorzustellen, die nicht aufwändig sind. Es ist wirklich schnell gemacht und man ist echt überrascht, was dabei so rauskommt. Ich habe auch schon One Pot Pasta mit Tomaten und Käse gemacht, das ist nicht so sehr unser Ding. Dieses hier mit dem Hähnchenbrustfilet und viel Knoblauch ist bei uns auf Dauer eingezogen 🙂

      Es würde mich freuen, wenn es euren Geschmack trifft.

      Liebe Grüße, Bee

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  3. Stimmt, Rezepte gab es von dir schon lange nicht mehr. Aber wenn du gern Food fotografierst, ist es fast schade, dass du nicht in meiner Nachbarschaft wohnst – ich bin nämlich von meinen Fotos jedes Mal total enttäuscht und hätte gern bessere 😉

    Dein Rezept ist leider nichts für mich, auch wenn ich One Pot Gerichte liebe. Aber Hähnchenbrust und Vegetarismus vertragen sich halt nicht so gut miteinander…
    Food-Inspiration bekomme ich auch ab und zu auf Pinterest – aber meist doch eher direkt auf meinen Lieblingsblogs, weil ich nie gezielt Rezepte suche, da ich schon so viele auf der „Nachmachen“-Liste habe. Leider komme ich einfach nicht hinterher, weil ich eher wenig Zeit habe und allein auch gar nicht so viel essen kann.

    Aber ganz ehrlich: Wenn ich Spaghetti koche, würde ich es nicht über das Herz bringen, sie zu brechen. Man muss die doch nachher so schön auf dem Löffel aufdrehen können 😉

    Liebe Grüße

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    1. Ich musste bei dem Post an dich denken, Tabea. Es lässt sich aber alles verändern, du kannst es auch vegetarisch machen mit Gemüse z.B Erbsen oder Räuchertofu 🙂

      Meine Fotoleidenschaft hat mit Food angefangen, das war ja meine ursprüngliche Intuition für einen Blog. Habe ich mir damals einfach nicht zugetraut. Auch ich habe immer bei Blogs geguckt deren Bilder ich toll fand, viele Videos geguckt und immer wieder Bilder gemacht und geübt. Ich bin heute immer noch begeistert, wenn ich sehe, was manche Foodblogger so an Bildern zaubern, sehr beeindruckend!

      Liebe Grüße, Bee

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    1. Vielen Dank, Heidi. Ich liebe es Food zu fotografieren, ich bemühe mich leckere, einfach Gerichte hin und wieder zu posten und zu teilen. Dieses Gericht ist sehr lecker, wobei ja die Geschmäcker sehr verschieden sind.

      Liebe Grüße, Bee

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  4. Liebe Bee,

    das sieht wirklich lecker aus. Durchaus mal eine Idee für die kommenden Tage. 🙂 Fotografisch auch gut in Szene gesetzt. 🙂

    Viele Grüße
    Tobias

    Antworten

    1. Herzlichen Dank, Tobias. Das ist unsere Rezept-Entdeckung des letzten Jahres 🙂 ich fänds toll, wenn du es mal versuchst. Bei Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

      Liebe Grüße, Bee

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  5. one pot pasta muss ich auch ganz unbedingt einmal probieren, sieht und klingt sehr lecker (aus). ich hab ja letztens one pot reis mit risotto probiert und bin mehr als begeistert. eine zweite variante soll heute experimentiert werden. leider fehlt die zeit, im foodblog rezepte vorzustellen, auch dort ist die entwürfeliste ellenslang :/

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    1. Ich habe deinen Beitrag gelesen zum Risotto 🙂 ich hätte auch ne Menge an Rezepten, die ich gerne vorstellen möchte… Mehrere Blogs ist ja auch ne Menge Arbeit, Paleica, ich spiele schon mal mit dem Gedanken.

      Auch wenn es hier nicht mehr so passt, da sich der Blog entwickelt hat, gibt es immer wieder einmal ein Rezept.

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  6. Oooh. One Pot Pasta habe ich letztes Jahr auch für mich entdeckt. Einfach perfekt wenn man abends keinen Bock mehr hat sich in der Küche ewig die Beine in den Bauch zu stehen. Und eignet sich auch hervorragend zur Resteverwertung, wie ich fest gestellt habe. Deine Variante werde ich mit Sicherheit ausprobieren – denn was gibt es besseres als ein Teller dampfender Nudeln in cremiger Sauce? 🙂

    Liebe Grüße und ein verspätetes frohes neues Jahr wünsche ich Dir!
    Mirtana

    Antworten

    1. Absolut, Mirtana. Ein unglaublich wandelbares Gericht, das ist bei uns jetzt fest im Repertoire. Ich habe schon mehrere Varianten ausprobiert, diese hier ist unser Favorit. Und das Beste, wenig Töpfe etc. im Einsatz. Ganz herrlich.

      Ich wünsche dir auch ein frohes neues Jahr, freue mich wirklich von dir zu hören 🙂

      Liebe Grüße, Bee

      Antworten

      1. Hihi, das mit den wenig Töpfen kann ich unterschreiben. Der Mann freut sich auch immer wenn ich mal nur einen Topf dreckig mache – der Deal bei uns lautet: ich koche, er räumt die Küche auf. Zum Glück haben wir das abgemacht bevor ihm richtig bewußt war daß ich beim Kochen gerne mal gefühlt alles an Geschirr und Gerät benutze, was wir so haben.

        Danke, das macht mich jetzt ein wenig verlegen. Ich habe mein Blog wieder reaktiviert nachdem im letzten Jahr wirklich wenig los war und bin gerade dabei all die inaktiven Blogs aus meiner Blogroll zu räumen und mich bei den noch aktiven wieder „auf Stand“ zu bringen. So schön zu sehen daß die Fotografie Dir immer noch so viel Spaß macht! Du hast echt eine Menge gelernt und ich bin ganz hin und weg von Deinen Bildern <3

        Liebe Grüße,
        Mirtana

      2. Bei uns herrscht auch Arbeitsteilung in der Küche, ich glaube, so klappt das auch ganz gut 🙂 Da wir eine offene Küche haben, kommt man um das Wegräumen nicht wirklich herum.

        Ich hatte schon mal geguckt, ob du noch blogst. Viele haben aufgehört zu bloggen, das ist wohl wahr. Niemals hätte ich gedacht, dass die Fotografie mich so begeistert, eine wahnsinnige Entwicklung, die mich selbst überrascht. Vielen Dank für deine lieben Worte.

        Liebe Grüße, Bee

  7. Hallo Bee 🙂
    Nömmnömmnömm, das liest sich lecker. Bzw. die Bilder dazu sehen sehr gut aus. Grübel, was bei euch in D Schmand ist, nennt sich bei uns in Ö glaube ich Sauerrahm.
    Ganz liebe Grüße
    Nila

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    1. Hallo Nila,

      Es ist hier bei uns sehr beliebt 🙂 ich koche es gerne, weil es so einfach ist. Schmand ist so ähnlich wie Creme Fraiche, es gibt hier auch klassische saure Sahne. Wo genau da die Unterschiede sind, weiß ich auch nicht so genau 😀 nur was den Fettgehalt angeht, da hat Saure Sahne am wenigsten mit 10%. Ein kleiner Ausflug in die Welt der Sahnen 🙂

      Liebe Grüße, Bee

      Antworten

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