Meine Bilder, meine Sicht

Jetzt geht es los mit den „visuellen Werkzeugen“. Der Start unserer 60-teiligen Serie ist heute, die erste Lektion von David duChemin wartet auf Umsetzung. Wie neulich ja bereits angekündigt, Birgit und ich nehmen uns das Buch „Das Handwerkszeug des Fotografen“ mit 60 Workshops für bessere Fotos vor – das ist mal ein echtes Langfristprojekt.

Bis jetzt habe ich die ersten 2 Kapitel gelesen und ein bisschen quergelesen, ich kann jeden nur ermutigen, der seine Bilder bzw Fotos verbessern möchte, sich dieses Buch anzuschaffen. Er schreibt sehr gut verständlich und regt einen wirklich an zu reflektieren, weg vom Dogma hin zum sich selbst Entdecken.

Meine Lieblingsbilder

Es fängt zum Glück recht einfach an, ich soll meine Lieblinsgbilder zeigen, die, an denen mein Herz hängt. Hierbei suche ich nachdem, was die Bilder gemeinsam haben. Es geht in dieser Aufgabe darum seine Sichtweise kennenzulernen, den persönlichen Stil zu erkennen. Ich habe 7 Bilder selektiert (gar nicht so einfach), damit ich möglichst viele Aspekte erkennen kann – so hoffe ich.

Warum sind das meine Lieblingsbilder?
Was haben sie gemeinsam?

So deutlich – wie ich es mir erhofft hatte – ist es nicht. Ich kann zwei, drei verschiedene Tendenzen ausmachen. Es geht nicht um das perfekte Bild, sondern darum Bilder zu zeigen, an denen mein Herz hängt, daher gibt es auch ein Bild, was einfach nicht scharf ist, aber ich liebe es trotzdem.

Das Ergebnis

1. kantige Schärfe, Architektur, gerne auch schwarz-weiß
2. Blümchen, Makros bzw Nähe, farbig, mit einer Verlaufsschärfe
3. mehr Querformat als Hochformat

Seht ihr doch vielleicht noch mehr Übereinstimmungen? In 2 Wochen gehen wir in die nächste Runde, es geht dann wieder um diese Bilder, aber es wird konkrete Fragen geben, die man sich dazu stellen soll.

Hier geht es zu Birgits Lieblingsbildern, klickt einfach auf das Icon links.

 

 

 

 

 


 

  1. liebe bee, ich glaube in deinen lieblingsbildern (zumindest in den meisten davon – abgesehen von der steckdose) noch eine andere für mich sehr vordergründige gemeinsamkeit zu entdecken und das ist struktur und rhythmus. die bilder setzen sich aus vielen sich wiederholenden elementen zusammen.

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    1. Liebe Paleica, super und lieben Dank, ich hatte gehofft, dass man noch etwas mehr erkennt, wenn man ein geschulteres Auge hat. Das stimmt mit der Struktur, wo ich es jetzt weiß… und auch der Rhythmus, jawohl. Klasse, dass du mich da etwas schulst. Ich brauche genau so ein Feedback ❤

      Herzliche Grüße

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  2. 60 Teile wird eure Serie umfassen? Wow! Da freue ich mich doch jetzt schon, dass ich noch sooo viele weitere Fotos von euch kommen werden.
    Das Buch steht ja schon seit der Ankündigung eures Projektes auf meiner Wunschliste…

    Deine Auswahl an Bildern gefällt mir richtig gut – nur das Bild von der Stadt am Fluss hätte ich vielleicht nicht gewählt. Da liegt aber daran, dass ich für Städte und Fotos von diesen eher wenig übrig habe. Die Steckdose gefällt mir dafür aber wegen der Schlichtheit besonders, beim Muffinblech mag ich den Fokus auf der Tomate und bei der Blüte oben rechts gefallen mir die Farbtöne sehr gut.

    Blumen bzw. Nahaufnahmen mit Schärfe und Unschärfe mag ich auch total und mache sie gern. Und Querformat hat bei mir immer die Nase vorn, weil das einfach besser auf den Blog passt… nur Portraits mache ich eigentlich lieber im Hochformat.
    Statt Architektur würde bei mir aber wohl auffallen, dass ich Tiere gern fotografiere – Pferde und Hühner hauptsächlich.

    Natürlichkeit fällt mir bei deinen Fotos noch auf! Einige Leute bearbeiten ja so, dass die Farben unnatürlich gesättigt/hell/dunkel/verschoben wirken – da ist bei dir nicht der Fall!
    Und kann es sein, dass du deine Motive gern realtiv mittig und nicht so extrem nach der Drittelregel platzierst?

    Liebe Grüße

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    1. Ein echtes Langzeitprojekt, oder? Die Stadt am Fluss ist Düsseldorf, meine Heimatstadt. Ich mag modernen Gebäude sehr, allgemein Architektur ist ein für mich spannendes Thema. Tiere, da habe ich bis jetzt genau 1 Bild, das Eichhörnchen 🙂

      Du hast Recht, meine älteren Bilder sind oft mittig und nicht nach der Drittel-Regel fotografiert. Jetzt achte ich da meistens drauf, aber ertappe mich schon noch, dass ich das Motiv wieder mittig setzen möchte. Ich versuche Farben nicht zu manipulieren, ich schärfe, gebe Kontrast dazu, helle zu dunkle Stellen auf, aber von der Farbmanipulation lasse ich idR die Finger. Es sei denn ich gehe in den abstrakten Bereich, da schraube ich auch an den Farben.

      Herzlichen Dank und LG, Bee

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  3. Liebe Bee, sehr interessanter Beitrag und ich finde, du hast die Fotos sehr interessant zusammengestellt… .ich finde es spannend, zu sehen, was jemandem selbst am besten gefällt… darüber werde ich selbst mal nachdenken und mir eine „Hitliste“ mit meinen ganz persönlichen Favoriten machen… bei dir kann man „deinen“ Stil durchgängig gut erkennen… und ich finde, Architektur ist irgendwie genau dein Fall… die kommt wirklich immer gut rüber bei dir! Viel Spaß wünsche ich dir und Birgit noch bei dem Projekt und ich bin schon sehr gespannt auf eure nächsten Beiträge und Anregungen! Vielen Dank!

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    1. Liebe Heidi, vielen Dank, ja, ich glaube auch, dass mir Architektur sehr liegt. Ich mag sehr das Geradlinige, auch Blümchen machen mir Spaß, genauso Food. Man findet seinen Weg, ich denke, es gibt Fotothemen, die passen einfach zu einem.

      Und 60 Workshops, eine echte Langfrist-Geschichte. Manche sind herausfordernder als andere. Es fängt zum Glück einfach an 🙂

      Herzliche Grüße, Bee

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  4. Liebe Bee,

    Deine getroffene Bildauswahl gefällt mir sehr. Meine Favoriten sind deine Blumen- und Food-Fotos. Die Farbintensität und das „Lebendige“ finde ich sehr ansprechend. Besser kann ich das als Nicht-Fotografin leider nicht ausdrücken.

    Liebe Grüße

    Rosa

    Antworten

    1. Liebe Rosa,

      herzlichen Dank für dein Feedback. Food liebe ich sehr, allerdings ist still life Fotografie ziemlich zeitaufwendig. Was so nett und hoffentlich schmackhaft aussieht, ist fummelige Millimeter-Arbeit. Aber ich freue mich immer sehr über ein gelungenes Food Bild.

      und Blümchen gehen immer 🙂

      Liebe Grüße, Bee

      Antworten

  5. Sehr schöne Aufnahmen, einige kommen mir aus den Beiträgen noch bekannt vor!! Ist sicher spannend sich und seine Fotos mal von der Sicht aus zu reflektieren!!

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    1. Absolut, Markus. Es war schon schwer eine Handvoll zu definieren, muss aber sagen, dass mit der Aufgabe das Selektieren dann doch einfacher war, als ich mir ursprünglich vorgestellt habe. Zumal ich jetzt auch nur 5000 Bilder habe, das ist jetzt nicht die Masse. Die nächste Runde geht mit diesen Bildern dann ans Eingemachte, knackige Fragen, die man sich dazu stellen soll 🙂 ich bin echt gespannt und hoffe etwas über mich selbst zu lernen.

      LG Bee

      Antworten

  6. 60 Teile … da haben wir uns was vorgenommen 😉

    Du magst Makros – Blumen und auch Food. Wobei letzteres bestimmt auch zum gerne Kochen gehört 🙂 Food hattest Du schon, bevor das Fotografie-Fieber richtig ausgebrochen ist. Ein Thema, was die Brücke schlägt und sich in der Entwicklung des Blogs gehalten hat.

    Food ist ja ähnlich nah dran wie Blümchen oder andere Makros.

    Dein 2. Gebiet sind die klaren Linien – ob in der Architektur oder auch im Minimalismus. Alles klar – wenig Schnick-Schnack – eher S/W als zu bunt – so wie Dein Blog – der Bauhaus – unter den Blogs. Und wer hier aufmerksam liest, der weiß, dass es nicht nur im Blog so ist 😉

    Heute sind dies deine Lieblingsbilder – morgen vielleicht auch – in 2 Jahren – da sind sie es vielleicht auch noch oder es sind andere. Ja und? Entwicklung halt. Und wir lassen uns ja jetzt nicht darauf festnageln. Der Weg ist das Ziel und wie der verläuft – da lasse ich mich immer gerne überraschen.

    Ich bin gespannt, wie unsere Lieblingsbilder nach den 60 Workshops aussehen 🙂

    Herzliche Grüße
    Birgit

    Antworten

    1. Spannend zu sehen, wie wir nach 60 Sessions fotografisch drauf sind 😉 Und ja, ich mag Food, Makros und das Minimalistische, Klare. Wer mich kennt, weiß, dass klar sehr viel Platz in meinem Leben hat. Für mich zeichnet sich eventuell ein fotografischer Weg ab, ich will aber erst mal das Buch angehen. Ich kann momentan keine eindeutige Richtung für mich ausmachen. Ausschließen kann ich hingegen schon etwas…

      Genau, der Weg ist das Ziel. Mir macht unsere Aktion einen riesigen Spaß, das liegt aber auch an dem Autor bzw dem Buch. Es ist toll geschrieben. Ein super Tipp von dir, Birgit.

      Herzliche Grüße und vielen Dank für deine lieben Worte, Bee

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  7. Liebe Bee. Das ist ja ne tolle Aufgabe. Und wie ich finde ziemlich schwer. Kann mir vorstellen, dass man da ggf. hin und hergerissen ist bei der Auswahl. In welchem Zeitabstand sind denn diese Bilder entstanden? Also welches ist das älteste? Es wurde ja schon viel dazu gesagt und auch ich sehr Struktur/Linien und auch Minimalismus (ob nun durch Makro, Helligkeit oder Unschärfe erzeugt). Ich denke das probiere ich auch mal.

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    1. Liebe Christina, eine Aufgabe, die man sich bei vielen Bildern wirklich mal stellen kann, oder? Das älteste Bild ist die verwelkte Tulpe, das war mein erstes Makro, ich tippe es ist ein gutes Jahr alt und ungefähr zeitgleich mit dem Medienhafen gemacht. Das neueste Bild ist die Steckdose, knappe 2 Monate alt. Mit diesen Bildern geht es in die nächste Runde mit einer Menge an Fragen. Das Buch ist klasse. Für mich sicherlich lehrreicher als für Birgit, zusammen macht es viel mehr Spaß als wenn man es einfach nur liest 🙂

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      1. Das kann ich mir vorstellen. Der gemeinsame Austausch bringt sicher nochmal zusätzlichen Input. Ich werde die weiteren Beiträge dazu aufmerksam verfolgen 😉

  8. Ich kann das jetzt nicht wirklich gut erklären, aber ich finde , dass bei deinen hier vorgestellten Bildern das jeweils Charakteristische der Objekte gut herauskommt. Also das Massive, Statische in der Architektur und andererseits, das Zarte, Filigrane, Vergängliche der Pflanzen. Das Steckdosenfoto gefällt mir besonders gut, weil es den Aspekt des Unorganischen der Technik so gut herausbringt.

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    1. Vielen Dank, die Steckdose ist auch mein Lieblingsbild der letzten Monate. Ich kann manchmal nicht sagen, warum ich ein Motiv fotografiere, es springt mir irgendwie ins Auge… ich kann manchmal nur sagen, weil es mir gefiel bzw ich fand es schön. Der Kurs macht für mich Sinn 🙂

      Liebe Grüße, Bee

      Antworten

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