Die freie Kirschblüte

Heidi hatte eine schöne Aufgabe für uns Vier. Im Rahmen meiner bis jetzt umgesetzten Foto-Themen stelle ich fest, dass mir die Aufgaben am meisten liegen, die einen Freiraum lassen. Und das Freistellen eines Objekts lässt meiner Kreativität einen großen Raum.

Immer auf der Suche

Wieder einmal wollte ich etwas anderes zeigen bzw fotografieren. Ich hatte vor das Okular einzusetzen, dass Birgit uns geschenkt hatte. Die Spiegelungen waren kräftig und auch mit einem Graufilter nicht wegzubekommen, daher musste ich umdenken und fing im Garten die Kirschblüten ein. Ein tiefhängender Ast kam da gerade recht. Kombiniert habe ich die A10 mit der Karte W06 – Zentralpersepktive, ich denke, dass passt ganz gut zusammen.

Die neue Aufgabe

Eine Runde sind wir jetzt durch, jeder durfte einmal eine Karte bestimmen. Und jetzt bin ich schon wieder an der Reihe eine Aufgabe zu stellen. Die nächsten 4 Wochen stehen im Zeichen der Karte A26 mit dem Thema „Harte Kanten“. Ich freue mich sehr auf eure Ergebnisse.

Hier findet ihr wie immer die Links zu Birgit, Christina und Heidi. Ein Klick auf das Icon bringt dich zu ihnen und ihren Umsetzungen zum Thema Freistellen.

20160920-bi-8843
Birgit
Seh-N-Sucht

20160920-ch-8843
Christina
zweitliebefotografie

20160920-he-8843
Heidi
NAHAUFNAHME

Mitmachen?

Wer die Karten ebenfalls hat, kann gerne mitmachen. Hier findet ihr die Spielregeln. Postet euren Beitrag einfach in unsere Kommentarfunktion – wir sammeln die Links dann unter dem Beitrag, damit ihr nicht die ganzen Kommentare durchsuchen müsst. Veröffentlichen könnt ihr euren Beitrag zu dem Monatsthema dann immer erst nach dem 15. des Monats um 8 Uhr unter dem von uns veröffentlichten Beitrag zu dem Thema.


 

  1. Liebe Bee, so schön hell und freundlich. Ich mag außerdem den farblichen Kontrast, der durch den Baum im Hintergrund entsteht.

    Die neue Aufgabe wird spannend 😉 Freu mich drauf.

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    1. Herzlichen Dank, Christina. Ich habe da echt mit mir gerungen, ich tue mich schwer mit Naturfotografie. Habe mich für dieses Bild entscheiden, weil ich den Lichteinfall in den Blüten so schön fand. Ich hatte mehrere Bilder aus verschiedenen Winkeln gemacht und dieses war mein Favorit. Schön, dass es dir auch gefällt 🙂

      Ganz liebe Grüße, Bee

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  2. Das hast du wirklich schön gemeistert! Freigestellte Blütenzweige sind immer schön anzuschauen und die Zentralperspektive hast du gut umgesetzt ohne das es aufdringlich in der Mitte sitzt! Echt toll gemacht! <3

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    1. Lieben Dank, Britta. Das passte gerade mit der Blüte des Kirschbaums, 2 Tage später sahen die Blüten schon deutlich welkiger aus. Dadurch, dass der Zweig nach oben weggeht, ist die Persepktive unaufdringlich, fand ich auch 🙂 ich wollte ursprünglich ja das Okular fotografieren, aber dafür muss ich üben…

      Herzliche Grüße, Bee

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      1. ;o) Hab eben schon gegoogelt.. Was ist denn das für ein Teil, dieses Okular???

      2. : D Das ist eine runde Kristallkugel, die wie ein Fischauge-Objektiv abbildet, aber alles ist auf den Kopf gestellt, was man durch das Okular sieht. Ich wollte auf die Abbildung im Okular fokussieren, dann ist der Hintergrund unscharf. Aber ich hatte große Schwierigkeiten wegen des Lichteinfalls von oben, das spiegelt massiv. Da muss ich noch mal ran 🙂

  3. Schlicht und einfach, aber sehr elegant und anmutig… schön umgesetzt… und Kirschblüten locken doch gerade jeden irgendwie – nachvollziehbarerweise! Ich mag dein Foto! Die nächste Aufgabe hört sich nach einer Herausforderung an…

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    1. Danke, Heidi. Die Aufgabe mit den harten Kanten finde ich spitze, ich mag das geradlinige. Und ich bin wirklich auf eure LÖsungen gespannt.

      Die Kirschblüten waren eine Notlösung, weil das Okular nicht so nach meinem Geschmack gelungen war. Das Licht fiel so schön in den Kirschbaum, da habe ich schnell umgedacht. Blümchen gehen immer 🙂

      Liebe Grüße, Bee

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  4. hmmm … Oder meinst du die Kristallkugel?? Weil *Fischauge* sagt mir in diesem Zusammenhang nix… 😉
    Bei einer fotografischen Kugel ist das Motiv immer auf den Kopf gestellt… *zwinker

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  5. Ahh.. Sorry, hab ich jetzt verkehrt gelesen :o)

    Ich hab es so gemacht… Objektiv 35mm Festbrennweite.
    Kleineste Blende (musst du schauen we unscharf du den Hintergrund haben möchtest) und manuell auf die Kugel fokusiert. Vielleicht konnte ich dir ein wenig helfen. Habs fein!
    LG Britta

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    1. Herzlichen Dank, Britta. Das ist lieb von dir. Mein Problem lag im hellen Himmel, erste Versuche zeigten starke Spiegelungen, danach dann eine Langzeitbelichtung mit Graufilter, da waren die Ergebnisse schon besser, aber immer noch nicht wirklich gut. Ich bleibe dran, Britta, es reizt mich ja schon, wenn ich etwas nicht hinbekomme 😀

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  6. Wie nett von dir, dass du am Osterwochenende postest, wo Ruhe in meinem Feedreader dominiert – so habe viel mehr Zeit für deinen Post 🙂

    Bei Zentralperspektive hätte ich ja an Innenräume gedacht – denn im Kunstunterricht mussten wir damals unser Traumzimmer zeichnen, als wir die Zentralperspektive als Perspektive mit einem Fluchtpunkt kennen lernten. Du definierst das ja eher so, dass das Motiv im Zentrum des Fotos platziert ist, oder?

    Schade, dass deine echte Idee nicht geklappt hat – das klingt nämlich wirklich außergewöhnlich. Aber auch die Blüten sind dir gelungen.

    Auf deine Umsetzung des nächsten Themas bin ich gespannt. Es ist so schade, dass ihr uns die konkrete Aufgabe nicht verraten dürft… ich wüsste manchmal echt gern, welche Vorgaben ihr zu meistern hattet.

    Liebe Grüße

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    1. Liebe Tabea, unser Rythmus ist ja immer der 15. des Monats, und das fällt dieses mal auf den Ostersamstag 🙂

      Du hast völlig recht, das interpretiere ich anders als die richtige Definition, die du kennst. Also streng genommen, ist das nicht Zentralperspektive :/ Ich tue mich teils sehr schwer mit der Wissenskarte, die man dazu wählt. Und liege auch schon mal falsch…

      Mit dem Okular habe ich so viel rumexperimentiert, es war frustrierend. Aber ich liefere hier kein Bild, dass mir nicht zu 100% gefällt. Daher muss ich mich mit dem Okular nochmals beschäftigen.

      Das neue Thema ist ganz nach meinem Geschmack, ich habe schon eine Idee, die ich kommmendes Wochenende fotografieren gehe. Es gibt eine App oder etwas online, wenn man die Karten nicht hat, aber das ist paid content, Birgit weiß da mehr, wenn du Interesse hast.

      Liebe Grüße

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    2. Tabea – genau an die Bilder vom Kunstunterricht habe ich auch gedacht – diese geometrische Kunst hat mir immer viel Spaß gemacht. Körper entlang der Fluchtlinien zu malen.

      Das nutzen z.B. auch die Leute, die Composings erstellen. Photoshop hat auch ein Tool on Board um Teile des Composings so zu verzerren, dass sie fluchttechnisch einwandfrei verlaufen 😉

      LG, Birgit

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  7. Deine Kirschblüte ist wirklich klasse freigestellt. So luftig und frisch – ein frischer Hauch von Frühling sprüht aus dem Bild.
    Zentralperspektive … damit hadere ich ein wenig. Die Zentralperspektive – Fluchtpunktperspektive – dient dazu aus 2-dimensionalen Bildern eine Dreidimensionalität zu erzeugen. Mussten wir alle im Kunstunterricht machen – Tiefe ins Bild bringen mit Fluchtlinien, die in dem Fluchtpunkt am Horizont enden. In der Architektur bietet sich das gut an um eine Räumlichkeit entstehen zu lassen. Die Zentralperspektive lässt sich nur mit geometrischen Köpern genau darstellen. Suche mal nach Leonardo da Vinci und Perspektivtheorie. In der Malerei war, glaube ich, Masaccio der erste Maler, der diese zentralperspektivische Sichtweise konsequent umgesetzt hat.

    http://www.ams.org/samplings/feature-column/fcarc-alberti5

    Zentral- oder auch Frontalperspektive ist die Perspektive, bei der ein geometrischer Körper parallel zur Bildebene steht. Der Horizont verläuft mittig durch den Körper und das Bild. Alle Horizontalen und Vertikalen Parallelen bleiben so wie sie sind parallel – also die vordere und wenn ein Körper durchsichtig ist auch die hintere Fläche – nur die in die Tiefe gehenden Parallelen des geometrischen Körpers – also die obere und untere Kante der Seitenflächen laufen in einem Fluchtpunkt zusammen.

    Also für mich kommt hier die Perspektive nicht rüber – da fehlen die Fluchtlinien – da fehlt die Tiefe. Da fehlt die Räumlichkeit.

    Das spielt bei der Blüte aber auch überhaupt keine Rolle – die ist auch so toll. Freistellen und Zentralperspektive sind für mich auch 2 Karten die irgendwie so gar nicht gut zusammen passen.

    Ich mag Deine Kirschblüte auch so sehr gerne!

    Herzliche Grüße und schöne Ostertage!
    Birgit

    Antworten

    1. Vielen Dank, Birgit. Ja, Tabea hatte es auch schon bemerkt, es erfüllt einfach die Kriterien nicht für eine echte Zentralperspektive. Ich dachte zentriert von gerade drauf blickend, na ja, ich lag mal wieder falsch. Ich tue mich sehr schwer mit der Wissenskarte, ich fotografiere meist nicht mit der Wissenskarte im Hinterkopf, da bin ich ganz ehrlich. Da muss ich wirklich üben und lernen. Zumal ich finde, dass 10 Wissenskarten nicht gerade viel Möglichkeiten bietet. Ich sehe mir den Link auf jeden Fall an 🙂

      Für die kommende Aufgabe habe ich eine Wissenskarte mit auf dem Plan, ich hoffe, dass es dieses Mal dann passt. Es freut mich – trotz der der Wissenskarte – dass dir die Kirschblüte gefällt, ich mag sie auch sehr, gerade wegen des einfallenden Lichts.

      Auch für dich und deine Familie eine schöne Osterzeit und ganz liebe Grüße, Bee

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  8. Ganz kurz:
    Ich denke es ist eh einfacher mit einer größeren Kugel den Fokus zu finden. Ich habe zu meiner Kugel mir auch den *Halter* aus Glas dazugekauft. Nachdem ich auch einen Dichtungsring etc. ausprobiert habe. Zweiten sieht man dann nur wenige Spiegelung. Die Kugel wird einfach in PS freigestellt. *zwinker Aber Probleme das ich die Kugel *abschatten* müsste, hatte ich nicht. Ich habe auch lange vor der Kugel gesessen und immer wieder den *Standpunkt* gewechselt um so keine ungewollten Spiegelungen zu haben.
    So nun gehts in den Oster-Tripp….
    Ich wünsche dir viele bunte Ostereier :o)
    Liebe Grüße,
    Britta

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    1. Das hatte Birgit auch gesagt, eine größere Kugel macht es wohl einfacher. Birgit hatte mir netterweise eine kleine 5cm Kugel geschenkt.

      Die Tage, an denen ich mich versucht hatte, waren sehr hell und sonnig. Ich hatte eine abendliche Rund dabei mit dem Graufilter und Stativ war das gelungen, aber die Blumen dahinter waren nicht mehr farbenfroh. Verzwickt und dann habe ich aufgegeben. Vielen, vielen Dank für deine Tipps. Hab einen schönen Oster-Trip, frohe Ostern.

      Liebe Grüße, Bee

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      1. Kugeln und Durchmesser/Gewicht – mal als Überblick

        5cm / 155g
        7cm / 450g
        10cm / 1325g

        Das Volumen erhöht sich immens bei mehr Durchmesser – und dadurch natürlich auch das Gewicht. 5 zu 10 cm – ist nur doppelter Durchmesser aber 8.5-faches Gewicht 🙂

      2. Du kleine Mathematikerin 😉

        Ok, 10cm Kugel das ist nur was für zu Hause, könnte ich nicht mit mir herumtragen. Das ist ja ein Gewicht!

  9. Ach wie schön!! Diese Kirschblüten sind aber auch wunderbar fotogen! Es liegt ja eigentlich nahe, diese Schönheiten einfach freizustellen, trotzdem muss man erstmal drauf kommen 😉

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    1. Danke, Markus. Wieder so eine Ausweichlösung gewesen :/ zum Glück steht der Kirschbaum im Garten.

      Liebe Grüße, Bee

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