Ausflug nach Klein-Japan

Dieses wunderbare Spätsommer-Wetter habe ich für einen Ausflug genutzt und habe nach langer Zeit mal wieder den Garten vor dem japanischen Tempel in Düsseldorf-Niederkassel besucht.

Düsseldorf gilt in Deutschland als Klein-Japan. Hier lebt die größte japanische Gemeinde in Deutschland. Das beschert uns in Düsseldorf: einmal jährlich (meistens im Mai) den Japan Tag mit einem sensationellen Feuerwerk, viele gute Sushi-Bars, Asia-Shops und auch den buddhistischen Tempel. Mein erster Besuch dort war im Rahmen eines Japan Tags und ich war ehrlich gesagt etwas überrascht, denn der Tempel scheint zum Besuchs-Programm von Manga-Fans zu gehören. So traf ich dort auf viele Verkleidete…

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Der Buddhistische Tempel

Der Tempel öffnet einmal jährlich seine Tore komplett für Besucher, er ist der einzige buddhistische Tempel außerhalb von Japan. Der Garten und das Gelände um den Tempel sind fast das ganze Jahr geöffnet. Geht man durch das große Tor befindet man sich in einer anderen Welt. Der Garten strahlt eine Ruhe aus und wirkt durch die klaren Strukturen und vermittelt ein Gefühl der Symbiose.

Wer in der Nähe von Düsseldorf wohnt, sollte hier auf jeden Fall einmal vorbeischauen. Wer sich gerne im Vorhinein einmal informieren möchte, die Seite des EKO-Hauses bietet einen kleinen Einblick. Ich habe ein paar Eindrücke gesammelt, wenn der japanische Kirschbaum blüht hat alles einen etwas blumigeren Reiz.

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  1. Sehr schöne Bilder. Scheint eine interessante Location zu sein… Wenn dann noch das Wetter mitspielt… 😉
    lg Markus

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    1. Danke, Markus. Eine kleine Oase inmitten Düsseldorfs. Sehr ruhig und besinnlich ist es dort. Ich bin ja mehr der Foto-Laie, habe mich bemüht das Besondere einzufangen… will mir jetzt immer Aufgaben stellen um zu lernen.

      Liebe Grüße, Bee

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  2. Da fahre ich oft dran vorbei, wusste aber nicht, dass man den Garten auch einfach so besuchen kann.

    Danke für den Tipp, der goldene Oktober hält hoffentlich viele schöne Tage bereit, die sich dann für solche Ausflüge nutzen lassen 🙂

    Liebe Grüße
    Mimi

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    1. Ganz ehrlich, Mimi – das ist eine kleine Oase der Ruhe. Es ist auch nicht immer geöffnet, in den Herbstferien ist es geschlossen (glaube ich). Am besten schaust du auf die Seite, die ich verlinkt habe. Der Garten ist nicht riesig, aber es ist als beträte man eine andere Welt. Ich kann es wirklich empfehlen 🙂

      Liebe Grüße, Bee

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      1. Das ist genau das was man im stressigen Alltag braucht. Einfach mal innehalten, sich irgendwo hinsetzen, wo es schön ist und die Ruhe genießen. Und die Japaner haben ja ein Händchen fürs Detail was Gärten anbetrifft… genau der richtige Ort also 🙂

        Liebe Grüße
        Mimi

      2. Das geht mir auch so. Man kann wirklich entspannen, weil es einen in eine andere,ruhige Welt entführt. Und es ist für uns ja nicht weit 🙂

        Liebe Grüße, Bee

  3. Liebe Bee,

    da bin ich so oft in Düsseldorf, aber diesen wunderschönen Garten kenne ich gar nicht. Da muss ich unbedingt mal hin – deine Bilder spiegeln die Stille dieser ganz besonderen „Oase“ sehr schön wider.

    Liebe Grüße

    Rosa

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    1. Danke, liebe Rosa. Viele wissen nicht, wie schön dieser Garten ist bzw wissen gar nicht davon. Witzigerweise habe ich heute auf WDR einen kurzen Bericht darüber gesehen. Ich kann es wirklich empfehlen, es ist aber im späten Frühling wirklich am schönsten.

      Liebe Grüße, Bee

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  4. Hi Bee,

    da komme ich aus Hilden, dem verschnarchten Kaff wo sie alle wohnen wollen wenn sie in Düsseldorf arbeiten (werde ich wohl nie verstehen) und habe meine Jugend in Düsseldorf verbracht. Mir ist auch bekannt, daß Düsseldorf die größte japanische Gemeinde in Deutschland hat doch den Garten und den Tempel, den kannte ich bis heute nicht.

    Wenn es mich das nächste Mal nach Düsseldorf verschlägt, dann werde ich dem kleinen aber feinen Garten mal einen Besuch abstatten. Danke für diesen ungewöhnlichen Ausflugstip 🙂

    Liebe Grüße,
    Mirtana

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    1. Hi Mirtana,

      ich wohne ja auch in einem klassischen Düsseldorfer Vorort, allerdings nah an Oberkassel und Niederkassel. Auch hier kennt nicht jeder den Tempel, ich bin da wirklich durch einen Japan Tag drauf gestoßen. Ich denke gerade für Fotobegeisterte ist das mal einen Ausflug wert und soweit ist es ja von Hilden nicht 🙂

      Liebe Grüße, Bee

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  5. Liebe Bee,

    das sieht wirklich sehr einladend aus! Irgendwo habe ich das tatsächlich schon einmal gehört, dass Düsseldorf die „japanische Hauptstadt Deutschlands“ sein soll. Ich weiß aber nicht mehr, in welchem Zusammenhang. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass das sehr entspannend war. In Leverkusen gibt es auch einen japanischen Garten, aber das ist schon eine Weile her, wo ich dort war. Der hat mir auch sehr gut gefallen 🙂

    Viele Grüße
    Sarah

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    1. Liebe Sarah,

      es ist in der Tat ein Mikrokosmos. Ich möchte auch nicht andauernd in diesen Tempelgarten, aber manchmal denke ich, heute passt das Ruhe spendende, da folge ich meiner Intuition. Toll ist es auch den eigentlichen Tempel von innen zu sehen, sehr beeindruckend und goldig.

      Liebe Grüße, Bee

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  6. das sieht ja richtig schön aus! im japanischen garten von wien haben wir auch mal so eine verkleidete truppe gesehen, das war schon lustig.

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    1. Wir haben wirklich nicht schlecht gestaunt, und es waren einige. Für uns unerwartet, aber im Endeffekt ganz lustig.

      Wir haben in Düsseldorf noch einen japanischen Garten, aber deutlich kleiner als dieser.

      Liebe Grüße, Bee

      Antworten

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